23.02.2005 | 11:47

Neues Entwicklungskonzept für Mariazellerbahn

Gabmann: Strecke bietet großes touristisches Potenzial

Landeshauptmannstellvertreter Ernest Gabmann präsentierte heute in St. Pölten das neue Entwicklungskonzept für die Mariazellerbahn. „Ziel dieses Leitprojekts ist es, die Region Pielachtal-Ötscherland verstärkt als Ausflugsgebiet zu positionieren. Durch eine Verbesserung des touristischen Angebots in der Region soll die Attraktivität der Mariazellerbahn gesteigert werden“, betonte Gabmann. Besonders die Bergstrecke der Schmalspurbahn habe sich in der Vergangenheit zu einem Tourismusmagnet entwickelt.

In diesem Zusammenhang wurde in den letzten Monaten von der Regionalplanungsgemeinschaft Pielachtal, dem Verein Kulturpark Eisenstraße-Ötscherland, den Gemeinden entlang der Mariazellerbahn-Bergstrecke und der Niederösterreichischen Verkehrsorganisationsgesellschaft (NÖVOG) ein umfassendes Entwicklungskonzept zur Attraktivierung des touristischen Umfelds der Mariazellerbahn erstellt. Dabei sind die Projekte „Klettergarten Annaberg“, „Erlebnishaltestelle“, „Open-Air Kino ‚Ötscherblick’“, „Raddampfer auf dem Erlaufsee“ und „Wasserspielplatz Puchenstuben“ geplant. Bereits diesen Sommer soll die „Rollende Mostschänke“ starten, bei der Bäuerinnen aus dem Pielachtal regionale Köstlichkeiten im Zug anbieten. Insgesamt ist das Vorhaben mit 3,3 Millionen Euro veranschlagt.

Die Mariazellerbahn ist Österreichs längste Schmalspurbahn und verbindet die Landeshauptstadt St. Pölten mit dem 85 Kilometer entfernt liegenden Wallfahrtsort Mariazell. Besonders die Trassierung des Bergabschnitts gilt unter Fachleuten als technische Meisterleistung.

Nähere Informationen: ecoplus, Mag. Lukas Reutterer, Telefon 01/513 78 50-24, www.ecoplus.at.


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