18.02.2005 | 09:44

„Familiäre Gewalt – Opferschutz im Gesundheitswesen“

NÖ Landesakademie lässt Experten nachdenken

Die NÖ Landesakademie veranstaltet am Mittwoch, 23. Februar, ab 9 Uhr im Sitzungssaal des NÖ Landtages in St. Pölten das Symposium „Familiäre Gewalt – Opferschutz im Gesundheitswesen“. Für betroffene Familien skizzieren dabei Experten Wege zu einem friedfertigen und respektvollen Umgang miteinander.

Der Bogen der Themen spannt sich von „Gewalt gegen Frauen“ über „Gewalt gegen Kinder, Frauen als Täter“ bis zu dem Bereich „Familiäre Gewalt, die von Kindern ausgeht – ein neues gesellschaftliches Phänomen“. Die Referenten sind Univ.Prof. Dr. Marianne Springer-Kremser von der Universitätsklinik für Tiefenpsychologie und Psychotherapie in Wien, Dr. Wilhelm Rotthaus von der Kinder- und Jugendpsychiatrie in Viersen und Dr. Rotraud Erhard vom Heilpädagogischen Zentrum Hinterbrühl.

Ab 13.30 Uhr treffen sich dann die Teilnehmer in Arbeitskreisen und diskutieren die Themen „Behandlungsstrategien für Patientinnen mit Gewalttraumen“, „Möglichkeiten von Prävention elterlicher Gewalt“, „Neue Formen häuslicher Gewalt – Herausforderung für Therapeuten“, „Gewalt gegen Kinder – Gewalt gegen Frauen: Bilder gleicher Ursache?“, „Wer schützt wen wovor? Kinderschutz kritisch angedacht“, „Die Rolle des Jugendwohlfahrtsträgers bei familiärer Gewalt“ und „Auswege aus dem ‚emotionalen Desaster’ der Helfer“.

Gewalt in der Familie hat verschiedene Erscheinungsformen, wobei Gewalt gegen Frauen und Kinder die vorherrschenden Phänomene sind. Die NÖ Landesakademie veranstaltet im Rahmen ihres Gewaltpräventionsprogramms bereits seit Jahren Seminare zu diesen Problembereichen. Damit soll ein wichtiger Beitrag geleistet werden, das gesellschaftliche Tabu zu diesem Thema weiter aufzubrechen und den Opfern zu helfen.

Nähere Informationen und Anmeldung: NÖ Landesakademie, Telefon 02742/294-17400, www.noe-lak.at.


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