10.02.2005 | 10:09

Neue Aktivitäten der Dokumentation Eisenstraße

Nächste „Ich weiß was!“-Erzählrunde am 11. Februar in Opponitz

Das DokuZ in einem der Hauptschule angeschlossenen Gebäude in Lunz am See bietet als Servicestelle der Dokumentation Eisenstraße Platz und Ruhe für Recherchen zu Matura-, Diplom- oder Doktorarbeiten und versteht sich als Ergänzung zur angeschlossenen öffentlichen Bibliothek. Man findet hier Bücher, Bilder und Dokumente aus vergangenen Zeiten, gepaart mit Hightech im Bereich der neuen Medien, ebenso wie Klassiker und aktuelle Publikationen rund um Geschichte und Leben in der Region Eisenstraße.

Die Nähe zur Hauptschule hat auch zur Folge, dass SchülerInnen mithelfen, Fotos und Bilder zu digitalisieren. Zur Zeit werden gerade Diaaufnahmen aus privaten Beständen gescannt, beschlagwortet und in die regionale Wissensdatenbank eingegeben. In Zukunft werden zum Beispiel Aufnahmen vom Wasserleitungsbau um 1900 oder Bilder von den Arbeiten im Kohlebergwerk der Öffentlichkeit über das Eisenstraße-Internetportal www.eisenstrasse.info zur Verfügung stehen. Die bisher ältesten Fotos dieser „Schatzkiste“ stammen aus dem Jahr 1890.

„Schatzkiste“ nennt sich auch tatsächlich eine Rubrik des Internetportals, wo sowohl die Benützer zu virtuellen Schatzsuchern werden als auch Hobbyhistoriker und Profis spannende Texte aus Geschichte und Gegenwart der Eisenstraße-Gemeinden veröffentlichen können. Die Palette reicht hier von Grabsteininschriften über Basiswissen zur Eisenwurzen bis hin zu außergewöhnlichen Lebensgeschichten sagenumwobener Frauengestalten. Ein kürzlich erschienener Folder „Schatzsuche Eisenstraße“ informiert über diese Schatzsucherdatenbank.

Neben dem Schatzsucherspiel organisiert die Dokumentation Eisenstraße auch Bücherrätsel, Lesenächte oder den Lunzer Leseherbst, bei dem regionale Autoren zu Wort kommen. Zudem wurde auch die „Ich weiß was!“-Veranstaltungsreihe initiiert, moderierte Erzählrunden, bei denen in jeder Eisenstraße-Gemeinde Menschen in gemütlicher Atmosphäre zusammen sitzen und erzählen, wie es früher war.

Als Hördokumente und schriftliche Eintragungen sind diese Geschichten ebenfalls über die Datenbank des Internetportals abrufbar. Live zu hören ist „Ich weiß was!“ in den nächsten Tagen am Freitag, 11. Februar, um 19 Uhr im Gasthof Kirchenwirt in Opponitz, am Freitag, 18. Februar, um 17 Uhr im Gasthof Zellerhof in Lunz am See und am Donnerstag, 24. Februar, um 19 Uhr im Gasthof Hochbärneck in St. Anton an der Jeßnitz.

Das DokuZ in Lunz am See hat Dienstag von 10 bis 11 Uhr, Mittwoch von 17 bis 19 Uhr und Freitag von 16 bis 18 Uhr geöffnet. Nähere Informationen beim Kulturpark Eisenstraße-Ötscherland unter 07443/866 00, e-mail doku@eisenstrasse.info und www.eisenstrasse.info.


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