03.02.2005 | 12:36

UVP-Verfahren für Donaubrücke Traismauer

Baubeginn noch 2005, Verkehrsfreigabe Mitte 2008

Das Umweltverträglichkeits-Prüfungsverfahren für die Donaubrücke Traismauer im Zuge der S 33 ist rund ein Jahr nach dem Start in der Zielgeraden. Seit 1. Februar wird das Umweltverträglichkeitsgutachten in der Hauptschule Traismauer öffentlich erörtert.

NÖ Straßenbaudirektor Dipl.Ing. Rudolf Gruber und Dipl.Ing. Christoph Pichler vom ASFINAG-Baumanagement gaben heute in Wien einen Zwischenbericht. „Die Errichtung einer leistungsfähigen Straßenverbindung zwischen der S 5 Stockerauer Schnellstraße und der S 33 Kremser Schnellstraße trägt zur besseren Erreichbarkeit von St. Pölten und zu mehr Verkehrssicherheit bei. Außerdem ist sie ein Teil es Regionenringes um Wien“, erklärte Gruber. Dazu sei die Donaubrücke für die Industrie- und Gewerbegebiete im nördlichen Tullnerfeld eine leistungsfähige Verkehrsverbindung.

Die ASFINAG erwartet im Sommer 2005 die entsprechende Verordnung nach dem Bundesstraßengesetz, mit dem Bau könnte im Winter 2005/2006 begonnen werden,

erklärte Pichler. Mitte 2008 soll die neue Donaubrücke für den Verkehr freigegeben werden.

Die geplante Trasse schwenkt im Bereich zwischen Hollenburg und Wagram von der bestehenden S 33 ab und quert dann über eine rund 360 Meter lange Brücke die Donau. Bei den Planungen hat auch der Umweltschutz einen hohen Stellenwert. So werden umfangreiche ökologische Ausgleichsflächen, großzügige Querungsmöglichkeiten für Wildtiere, ein Radweg und Lärmschutzwände errichtet. Die Gesamtkosten betragen 123 Millionen Euro.


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