31.01.2005 | 09:51

Offizielles Stadtwappen für Pöchlarn

Pröll: Geist der Zusammengehörigkeit nicht aufs Spiel setzen

In der Nibelungenstadt Pöchlarn im Bezirk Melk überreichte Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll am vergangenen Samstag das kürzlich offiziell verliehene und „gebesserte“ Stadtwappen. Das älteste überlieferte Siegelbild des Stadtsiegels von Pöchlarn stammt zwar aus dem Jahr 1322, das Wappen war aber nie urkundlich verliehen worden und existierte in abweichenden Darstellungen.

Pröll sprach dabei von einer Nahtstelle in der historischen Entwicklung einer an Geschichte reichen Stadt. Ohne Orientierungshilfen und feste Anker in den Gemeinden gerate man in einer oberflächlichen Zeit in Gefahr, „vom Strom der Zeit mitgerissen zu werden“. Der Blick zurück zeige, dass nichts selbstverständlich sei, was man heute genießen könne.

In Pöchlarn sei die Bevölkerung mit großer Liebe zur Heimat am Werk. Dieser Geist der Zusammengehörigkeit und des gemeinsamen Gestaltens dürfe nicht leichtfertig aufs Spiel gesetzt werden. Die letzten Umfragewerte zeigten, dass Niederösterreich auf einem guten Weg sei, dass Lebensqualität und -umstände ausgezeichnet seien und dass die Menschen bereit seien, „miteinander die Ärmel aufzukrempeln“ und hart weiter zu arbeiten, so Pröll.

Landeshauptmannstellvertreterin Heidemaria Onodi freute sich, beigetragen zu haben, dass das Wappen jetzt mit Brief und Siegel verliehen worden sei. Ein Wappen sei wichtig für Identität und Zusammengehörigkeitsgefühl, es zeige den Respekt für die Leistung der Bevölkerung. Es sei gut, wenn man starke Wurzeln habe, aus denen man Kraft schöpfen könne. Schließlich seien die Städte und Gemeinden das Rückgrat des Landes, so Onodi.


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