20.01.2005 | 10:04

Rotkreuz-Wasseraufbereitungsanlage für Südostasien

Niederösterreichischer Trinkwasserspezialist aus Zwettl hilft

Kürzlich ist der niederösterreichische Trinkwasserspezialist Andreas Cermak aus Zwettl in die im Dezember des Vorjahrs von der Flutwelle zerstörte Region Calang in Sumatra (Südostasien) geflogen. Das Rotkreuz-Team ist dort mit zwei Trinkwasseraufbereitungsanlagen, zehn Tonnen Chemie, zwei Begleitfahrzeugen und Sanitätsmaterialien vertreten. Cermak wird mit seiner Mannschaft täglich rund 120.000 Liter Trinkwasser produzieren und so die wenigen nicht zerstörten Wasserleitungen entlasten. Außerdem soll die Verteilung des aufbereiteten Wassers bis hin zu den Verbrauchern organisiert werden. In der betroffenen Region benötigen rund 15.000 Menschen sauberes Wasser. Die voraussichtliche Einsatzdauer wird acht Wochen betragen.

Wasser ist eines der am dringendsten erforderlichen Hilfsmittel im Katastrophengebiet. Ohne ausreichend sauberes Wasser kann auch die medizinische Versorgung in den Spitälern nicht aufrecht erhalten werden. In der Region Calang in Sumatra sind durch die Flutkatastrophe bis zu 70 Prozent der Bevölkerung umgekommen.

Nähere Informationen: NÖ Rotes Kreuz, Ralph Schüller, Telefon 02272/604-204.


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