18.01.2005 | 13:36

15 Wochen vor Beginn der NÖ Landesausstellung

Pröll: Gesamtinvestitionen von 27 Millionen Euro

Bis jetzt habe es noch keine Landesausstellung gegeben, bei der so viel in die Region investiert worden sei, sagte Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll heute in St. Pölten bei einem Ausblick auf die in 15 Wochen am Heldenberg bei Kleinwetzdorf beginnende Landesausstellung „Zeitreise Heldenberg“. Habe man früher rund um die Landesausstellungen primär die Revitalisierung alten Kulturgutes zum Ziel gehabt, so gehe es jetzt auch um nachhaltige regionalpolitische Entwicklungsinitiativen.

Insgesamt würden rund 27 Millionen Euro investiert, um rund um die Landesausstellung den Heldenberg aus seinem bisherigen „Dornröschenschlaf“ zu wecken, den Tourismus anzukurbeln, eine nachhaltige Entwicklung für das Schmidatal einzuleiten und die regionale Wertschöpfung zu steigern, betonte der Landeshauptmann.

Neben der in Zukunft von der Spanischen Hofreitschule als Sommerquartier genutzten neuen Ausstellungshalle würden die Infrastrukturgebäude in Folge von der Gemeinde Heldenberg und dem Landschaftspark Schmidatal genützt, so Pröll weiter. Die restaurierten historischen Anlagen selbst werden in der Nachnutzung als Dokumentation dienen, der revitalisierte Englische Garten wird der Öffentlichkeit zugänglich bleiben. Die am Heldenberg errichtete Open Air Bühne wird Sommerkino, Konzerte und Ignaz Pleyels Oper „Iphigenie“ bringen.

Das Rahmenprogramm zur Landesausstellung unterteilte der Landeshauptmann in vier Schwerpunkte: regionale Entwicklung und Identitätsstiftung (mit der Revitalisierung der Schmidataler Kellergassen u. a.), Wirtschaftsförderung (der Wirtschaftspark Schmidatal in Ziersdorf, die Energieagentur in Sitzendorf an der Schmida und eine Vermarktungsgesellschaft für Gewerbe und Handel) sowie Kultur und Tourismus.

Im Bereich Kultur führte Pröll die Theaterschule Großweikersdorf, die Sanierung des Streicher-Saals in Ziersdorf, das Kleinkunstzentrum Ravelsbach und die Renovierung des Brandlhofes in Radlbrunn als Museum für bäuerliche Kultur an; im Bereich Tourismus neben der Nachnutzung des Landesausstellungs-Areals auch die Schaffung von Themenwegen und eines eigenen Radverleihs in der Radregion, eine Qualitätsoffensive in der Weinregion sowie die Weiterentwicklung der Urlaubsregion Schmidatal insgesamt zu einem zukunftsträchtigen Ausflugsgebiet.

Die Vorbereitungen liegen gut, er verspüre eine starke Aufbruchstimmung in der Region und erwarte entsprechendes Besucherinteresse, so der Landeshauptmann abschließend.

Nähere Informationen zur NÖ Landesausstellung 2005 unter 02742/9005-13109, Mag. Dagmar Kunert, e-mail dagmar.kunert@noel.gv.at.


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