13.01.2005 | 11:22

Erfolgreiche Bilanz zur neuen Wohnbauförderung

Sobotka: Trend zum energiesparenden Bauen verstärkt

Seit über einem Jahr ist die neue NÖ Wohnbauförderung in Kraft. Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka zog heute in St. Pölten Bilanz. „Mit dieser Art der Wohnbauförderung hat Niederösterreich auf jeden Fall eine Vorreiterrolle übernommen. Wer sein Haus energiesparend und umweltfreundlich baut oder saniert, bekommt mehr Förderung vom Land und schont damit gleichzeitig die eigene Brieftasche“, unterstrich Sobotka. Außerdem werde als Beitrag zur Erreichung des Kyoto-Ziels die Höhe der Förderung vom Erreichen des energetischen Standards abhängig gemacht. Mit dem verpflichtenden Energieausweis sei ein wichtiger Schritt in Richtung Nachhaltigkeit, Schutz der Ressourcen und Senkung der Energiekosten gelungen. Sowohl bei Einfamilienhäusern als auch im großvolumigen Bau gebe es einen erfreulichen Trend zum gesteigerten umweltgerechten Bauen, aber auch zum effizienteren Umgang mit den Energiekosten.

Der Wohnbau ist zudem ein wichtiger Wirtschaftsmotor in Niederösterreich. Sobotka: „Durch die Wohnbauförderung wurden letztes Jahr 23.000 Wohneinheiten gebaut, Investitionen von rund 1,4 Milliarden Euro ausgelöst und 30.000 Arbeitsplätze abgesichert. Dazu profitieren vom Wohnbau vor allem Klein- und Mittelbetriebe, und zwar in allen Regionen Niederösterreichs.“

Die immer wieder kehrenden Signale des Bundes, Wohnbauförderungsmittel zu transferieren, seien nicht zielführend. Hier gilt für Sobotka: „Hände weg von der Wohnbauförderung!“ Der erfolgreiche Finanzausgleich 2004 sichere Niederösterreichs Bevölkerung auch für die Zukunft sozial leistbare Wohnungen.


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