05.01.2005 | 12:06

Donau-Universität Krems untersucht Städtepartnerschaften

2005 wird Award für beste Partnerschaftsprojekte verliehen

Nach einem Auftakt-Symposion über Städtepartnerschaften und deren Auswirkungen auf das öffentliche Leben im Dezember in Krems analysiert nun die Donau-Universität im Auftrag der Stadt Krems in einem wissenschaftlichen Projekt die Ziele, Aktivitäten, Initiativen und Zukunftsperspektiven bestehender Städtepartnerschaften. Für 2005 wird europaweit in drei Kategorien ein Award für die besten europäischen Städte- und Gemeinde-Partnerschaftsprojekte ausgeschrieben und verliehen.

„Mit dieser europaweit einzigartigen Auszeichnung wollen wir das Zusammenwachsen grenzüberschreitender Regionen, das Entstehen einer europäischen Identität und die Erhaltung kultureller Vielfalt fördern", sagt dazu der Leiter der Plattform für Internationale Beziehungen an der Donau-Universität, Dkfm. Heinz Pechek, der das Projekt leitet.

Allein in Österreich werden derzeit rund 700 kommunale Partnerschaften gepflegt. In der Nachkriegszeit seien sie ein friedensstiftendes Instrument gewesen, heute müssten die Inhalte weiterentwickelt werden, so Bürgermeister Franz Hölzl, der die Forschungsarbeit aus Anlass des 750-Jahr-Jubiläums der Kremser Stadtrechtsurkunde initiiert hat: „Über die Grenzen hinweg haben sich Menschen die Hände gereicht, die vorher Gegner waren. Jetzt müssen wir darüber nachdenken, wie es in Zukunft in einem gemeinsamen Europa der Regionen weitergehen soll."

Nähere Informationen bei der Donau-Universität unter gernot.riesenhuber@donau-uni.ac.at und www.donau-uni.ac.at bzw. beim Magistrat Krems unter 02732/801-222 und 223, Doris Denk, e-mail presse@krems.gv.at und www.krems.at.


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