17.12.2004 | 10:09

GIZ Thayatal geht in die Fortsetzungsphase

Projekt wird mit 14.000 Euro gefördert

Die erfolgreichen Grenzüberschreitenden Impulszentren (GIZ) sollen auch nach dem Ende der 3-jährigen INTERREG-Laufzeit weiter bestehen bleiben. In diesem Zusammenhang beschloss kürzlich die NÖ Landesregierung für die Evaluierung des ersten Fortsetzungsprojekts „GIZ Thayatal“ die Vergabe eines Zuschusses in der Höhe von 7.000 Euro aus der Regionalförderung. Zusätzlich werden noch Mittel aus der NÖ Grenzlandförderungsgesellschaft (NÖG) in der Höhe von 7.000 Euro zur Verfügung gestellt.

Im Rahmen dieses Projekts sollen durch die Zusammenarbeit mehrerer GIZ-Standorte Stärken gebündelt und Defizite ausgeglichen werden. Es entstehen so genannte „GIZ-Cluster“, die von den bisherigen Projektträgern gebildet werden. Diese werden in den nächsten zwei Jahren durch eine externe Evaluierung begleitet, um den hohen Qualitätsstandard bei der weiteren Projektumsetzung zu garantieren.

Die Grenzüberschreitenden Impulszentren unterstützen seit 2001 die niederösterreichischen Klein- und Mittelbetriebe beim Aufbau von Wirtschaftsaktivitäten zu den neuen EU-Mitgliedsländern. Ziel ist es, ein Netzwerk für kleine und mittlere Unternehmen zur Verfügung zu stellen und ein wirtschaftspolitisch günstiges Klima im grenzüberschreitenden Raum zu ermöglichen. Dies soll durch interkommunale Zusammenarbeit, die Erschließung regionaler Potenziale und die Förderung der Wirtschaftsstandorte gelingen.

„Mit dieser Förderung wird direkt in der Grenzregion eine professionelle Vor-Ort-Unterstützung für die Wirtschaft gesichert“, stellt dazu Landesrat Ernest Gabmann fest. Die Entwicklung des Waldviertels und des Weinviertels habe u. a. durch die Grenzüberschreitenden Impulszentren eine positive Neuorientierung erfahren.

Nähere Informationen: ecoplus, Telefon 01/513 78 50-24.


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