14.12.2004 | 11:01

LH Pröll: Notarztwagen-Dienst in NÖ bis 2009 gesichert

24 Stützpunkte garantieren rasche Hilfeleistung durch Notärzte

Der flächendeckende Notarztwagen-Dienst in Niederösterreich wird auch weiterhin vom Roten Kreuz und dem Arbeiter-Samariter-Bund sichergestellt. Der laufende Vertrag zwischen dem Land Niederösterreich und den beiden Rettungsorganisationen wäre mit Jahresende ausgelaufen und wurde heute von der Landesregierung unter dem Vorsitz von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll um fünf Jahre bis Ende 2009 verlängert. Zur Durchführung dieses Versorgungsauftrags erhalten die Rettungsorganisationen vom Land jährlich 2.644.465 Euro. „Durch das etablierte Notarztwagensystem ist weiterhin rasche Hilfe im Notfall durch bestens geschultes Personal gewährleistet“, so Pröll.

Derzeit gibt es landesweit 24 Notarztwagen-Standorte, die vom Roten Kreuz und vom Arbeiter-Samariter-Bund betreut werden. Ziel ist es, damit eine Hilfeleistung innerhalb der international anerkannten Hilfsfrist von 15 Minuten ab dem Notruf möglich zu machen. Ein Notarztwagen muss mit einem speziell ausgebildeten Notarzt, einem Notarzt-Sanitäter sowie einem Rettungs-Sanitäter mit der Ausbildung zum „Sicheren Einsatzfahrer“ besetzt sein. „Im Unglücksfall zählt jede Minute und jeder einzelne Handgriff. Die Notarzt-Teams stehen rund um die Uhr bereit und sind schon für viele Menschen zum Lebensretter geworden. Ein großes Danke daher den Ärzten und Tausenden Freiwilligen für ihre engagierte Arbeit“, betont Pröll.

Neben den Einsatzwagen gehören auch die Notarzt-Hubschrauber zur flächendeckenden notärztlichen Versorgung. Pröll: „Dieses landesweite Notärztesystem mit Einsatzwagen und Rettungshubschraubern ist daher eine wichtige Säule im niederösterreichischen Gesundheitswesen. Gemeinsam mit den Rettungsorganisationen und den vielen Freiwilligen wollen wir das gute Versorgungsniveau weiter erhalten und verbessern.“


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