23.11.2004 | 09:28

Informationsveranstaltung zum Projekt „GesiR“ in Krems

Gender Mainstreaming als Chance für die Entwicklung der Regionen

In Krems fand kürzlich eine Informationsveranstaltung statt, in deren Mittelpunkt das zwei Jahre laufende niederösterreichische EQUAL-Projekt „GesiR“ stand, das auch von der Europäischen Union gefördert wird. Im Rahmen dieses Projekts werden Ansätze zur Umsetzung von „Gender Mainstreaming“ entwickelt und erprobt. Das Projekt dient damit der Erarbeitung von Strategien für eine gendersensible Regionalentwicklung in Niederösterreich und wird in Form von Pilotprojekten bereits in der Praxis eingesetzt. Entsprechende Modelle laufen beispielsweise schon im „Regionalmanagement NÖ Mitte“, im „Regionalmanagement Mostviertel“ oder im „Regionalen Innovationszentrum (RIZ) Amstetten“. Die zentrale Frage lautet, wie durch die Berücksichtigung von unterschiedlichen Bedürfnissen und Fähigkeiten von Männern und Frauen auf allen Planungs- und Entscheidungsebenen Chancengleichheit hergestellt werden kann.

Im Rahmen der Veranstaltung wurden von Vertretern der am Projekt beteiligten Einrichtungen und Organisationen bisherige Zwischenergebnisse präsentiert. Weiters wurde über Umsetzungsschritte und weitere Zukunftspläne diskutiert. Unter den Teilnehmern befanden sich unter anderem auch die beiden Landtagsabgeordneten Erika Adensamer und Ingeborg Rinke sowie Vertreter der Landesentwicklungsagentur ecoplus, des Arbeitsmarktservices NÖ sowie der Wirtschafts- und der Arbeiterkammer. Als Conclusio des Zusammentreffens wurde festgehalten, dass „Gender Mainstreaming“ eine Chance für die zukünftige Entwicklung von Regionen sei.

Nähere Informationen: Brigitte und Thomas Samhaber, Telefon 0664/150 53 48, e-mail office@ild.cc, www.gesir.at.


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