04.11.2004 | 09:12

„MedAustron“ ist größtes Forschungsprojekt Österreichs

Pröll: Konkrete Umsetzung im Laufen

„Das Krebsforschungszentrum für Ionentherapie in Wiener Neustadt MedAustron ist das größte Forschungsprojekt Österreichs und ein regionalpolitischer Quantensprung“, erläuterte Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll gestern in St. Pölten. Das 117 Millionen Euro-Projekt gehe jetzt in die konkrete Umsetzungsphase: Bis Ende November wird es einen Beschluss der Bundesregierung und der Landesregierung sowie der Stadt Wiener Neustadt über die Gründung einer Gesellschaft geben. Bis Ende des Jahres soll diese Gesellschaft gegründet sein und das Parlament den Beschluss zur ASVG-Novelle gefasst haben. Pröll: „Die Behandlung im Rahmen der Sozialversicherung war Voraussetzung für das Zustandekommen dieses Projekts. Ansonsten wären Behandlungen für die Patienten nicht leistbar gewesen.“ Ab Ende Jänner erfolgt mit einer europaweiten Ausschreibung die Suche nach einem Investor. Bis Jahresmitte 2005 soll schließlich feststehen, welcher Investor den Zuschlag bekommt.

Von den 117 Millionen Euro werden 70 Millionen in den medizinischen Bereich und 47 Millionen Euro in die Forschung fließen. 41 Millionen Euro werden vom Bund getragen, 6 Millionen vom Land Niederösterreich und der Stadt Wiener Neustadt. Die Betriebskosten, die der Bund übernimmt, werden rund 5 Millionen Euro pro Jahr ausmachen. 2008/2009 sollen die Patienten in Wiener Neustadt bereits behandelt werden können.


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