25.10.2004 | 10:18

LH Pröll zur Wohnbauförderung des Landes

Unterstützung für Familien, Impulse für Wirtschaft und Umwelt

Für viele weitere junge Familien in Niederösterreich wird der „Traum von den eigenen vier Wänden“ nun Wirklichkeit: Kürzlich wurden für rund 10.000 Wohnbauvorhaben wieder Förderungen vergeben. „Ohne diese Förderungen könnten sich viele Landesbürger, vor allem junge Familien, die Errichtung eines Eigenheimes oder die Anschaffung einer neuen Wohnung nicht leisten“, so Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll am Sonntag in der Radiosendung „Forum NÖ“. „Umso wichtiger ist es, dass wir hier rasch und unbürokratisch und vor allem all jenen helfen, die diese Förderungen ganz besonders brauchen.“

Der Wohnbau ist zudem ein wichtiger Wirtschaftsmotor in Niederösterreich. Pröll: „Durch die Wohnbauförderung werden jährlich Investitionen von rund 1,4 Milliarden Euro ausgelöst und 30.000 Arbeitsplätze abgesichert. Dazu profitieren vom Wohnbau vor allem Klein- und Mittelbetriebe, und zwar in allen Regionen Niederösterreichs.“

Seit Anfang dieses Jahres wird die Wohnbauförderung, auch für die Althaussanierung, vor allem nach ökologischen Kriterien vergeben. „Wer sein Haus energiesparend und umweltfreundlich baut oder saniert, bekommt mehr Förderung vom Land und schont damit gleichzeitig die eigene Brieftasche“, unterstrich der Landeshauptmann. Mit dieser Art der Wohnbauförderung habe Niederösterreich auf jeden Fall eine Vorreiterrolle übernommen.

Auch Gernot W. aus dem Pielachtal hat „sein Haus im Grünen“ mit Hilfe der Wohnbauförderung und nach ökologischen Gesichtspunkten (Solaranlage, schadstofffreie Baumaterialien etc.) errichtet. Sehr zufrieden zeigte sich der 37-jährige Familienvater dabei mit der Beratung, der Abwicklung und der raschen Bereitstellung der finanziellen Mittel.

Auf Grund der Bevölkerungsentwicklung und der gesellschaftlichen Veränderungen ist es immer wieder notwendig zu hinterfragen, wie viel Wohnbau künftig gebraucht wird. Aufschlüsse darüber gibt eine mit Hilfe von Experten für den Zeitraum von 2003 bis 2008 erstellte Wohnbedarfsprognose. Diese Studie zeigt u. a., dass die Althaussanierung immer wichtiger wird. „Wir müssen die Mittel der Wohnbauförderung ganz genau dort einsetzen, wo sie am dringendsten gebraucht werden“, so der Landeshauptmann abschließend.


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