19.10.2004 | 09:26

„Rindfleisch à la carte“ startet in zweite Saison

Plank: Projekt bringt niederösterreichisches Qualität auf den Teller

Im Oktober 2003 startete die Rindererzeugergemeinschaft in Zusammenarbeit mit der Landwirtschaft und der Handelskette SPAR das Projekt „Rindfleisch à la carte“. Eine Woche lang wurde damals unter dieser Marke das Fleisch von insgesamt 180 Kalbinnen aus regionaler Landwirtschaft in sämtlichen SPAR-Filialen angeboten. Der Konsum von österreichischem Qualitätsrindfleisch stieg in der Folge um 16 Prozent. Auf Grund dieses Erfolgs und der offensichtlich bestehenden Nachfrage wurde nun beschlossen, das Projekt in diesem Jahr fortzusetzen.

„Mit dem Projekt ‚Rindfleisch à la carte’ ist es gelungen, niederösterreichische Qualität auf den Teller zu bringen. Der Erfolg des Projekts ist als Auftrag zu verstehen, diesen Weg kontinuierlich weiter zu gehen und künftig bei landwirtschaftlichen Produkten verstärkt auf Qualität zu setzen“, meinte Landesrat Dipl.Ing. Josef Plank gestern Abend im Rahmen einer Pressekonferenz in Wien. Neben der Milcherzeugung und -vermarktung sei Fleisch in Niederösterreich „ein starkes Thema“. Es sei daher geplant, die Mutterkuhhaltung in den Regionen des Landes künftig noch stärker als bisher zu positionieren. Die damit verbundene Erzeugung von Qualitätsrindfleisch trage zu einer höheren Wertschöpfung für den ländlichen Raum bzw. zur Sicherung des bäuerlichen Einkommens bei. Zusätzlich werde dadurch ein positiver Beitrag zur Landschaftsnutzung, -erhaltung und -pflege geleistet, sagte Plank.

Die diesjährige „Rindfleisch à la carte“-Aktion startet am Donnerstag, 21. Oktober, in allen SPAR-Märkten. Die Zahl der zum Verkauf gelangenden Kalbinnen wurde von 180 auf 220 erhöht, die Zahl der an diesem Qualitätsprogramm beteiligten Rinderbauern beläuft sich derzeit auf etwa 200. Diese erhalten durch die Teilnahme an dem Programm einen um 20 Prozent höheren Preis. Alle Betriebe, die „Rindfleisch à la carte“ produzieren, müssen sich den Richtlinien des „AMA Gütesiegels“ unterwerfen. Weiters gelten genau definierte Schlachtgewichte und Fleischqualitätsmerkmale.

In Niederösterreich gibt es derzeit rund 17.000 Rinderhalter, in ganz Österreich sind es 86.000. Von 2003 auf 2004 ist die Zahl der Rinderbetriebe um drei Prozent gesunken.

Nähere Informationen: Erzeugergemeinschaft Gut Streitdorf, 3130 Herzogenburg, Schillerring 13, Dipl.Ing. Werner Habermann, Telefon 02782/811 00-31, e-mail w.habermann@noe-rinderboerse.at, SPAR AG, 3100 St. Pölten, Lagergasse 30, Helmut Gattringer, Telefon 02742/866-910, e-mail helmut.gattringer@spar.at, bzw. Büro LR Plank, Klaus Luif, Telefon 02742/9005-12705.


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