14.10.2004 | 13:57

Internationale Katastrophenschutzübung in NÖ

Plank: Für den Ernstfall gerüstet sein

Die größte internationale Katastrophenschutzübung der Europäischen Union in diesem Jahr, die EUDREX 2004. (European Desaster Relief Exercise), wird vom 18. bis 22. Oktober im Raum Wiener Neustadt abgehalten. „Übungsannahme ist der Austritt von radioaktiven, biologischen und chemischen Substanzen aus zerstörten Industrieanlagen und die Entgleisung eines Zuges nach einem Erdbeben“, erläutert Landesrat Dipl.Ing. Josef Plank. An der Einsatzübung nehmen die Freiwilligen Feuerwehren, das Rote Kreuz, der Arbeiter Samariter Bund, Einsatzkräfte des Bundesheeres und des Innenministeriums sowie des Krisen- und Katastrophenschutzmanagements des Landes Niederösterreich und des Innenministeriums teil. Insgesamt gibt es 1.800 Mitwirkende. Plank: „Es ist wichtig, für den Ernstfall gerüstet zu sein. Die verschiedenen Institutionen müssen optimal koordiniert sein, um höchstmögliche Sicherheit zu gewährleisten.“

Die behördliche Einsatzleitung auf Bezirksebene wird von den Bezirkshauptmannschaften Baden und Wiener Neustadt wahrgenommen. Die Landeseinsatzleitung untersteht Landesrat Dipl.Ing. Josef Plank.

EURODEX 2004 ist eine vom Innenministerium geleitete Katastrophenschutzübung im Rahmen des EU-Gemeinschaftsverfahrens für grenzüberschreitende Katastrophenschutzeinsätze. Sie dient auch der praktischen Erprobung des EU-Informations- und Koordinationsverfahrens. Hilfsmannschaften aus Bulgarien, Deutschland, Lettland, Polen, der Slowakei und Tschechien werden die örtlichen Einsatzkräfte ab Montag verstärken bzw. ablösen.

Eine Pressekonferenz zu diesem Thema findet am Montag, 18. Oktober, um 10 Uhr im Gemeindezentrum von Theresienfeld statt.

Nähere Informationen: Abteilung Feuerwehr und Zivilschutz des Amtes der NÖ Landesregierung, Telefon 02272/9005-13352.


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