14.10.2004 | 10:55

NÖ Tage der Offenen Ateliers am 16. und 17. Oktober

Prokop: Ausdruck des enormen kreativen Potenzials in Niederösterreich

537 Künstlerinnen und Künstler aus ganz Niederösterreich, unter ihnen Hermann Nitsch, Herbert Achternbusch und Alexander Bisenz, öffnen am Samstag, 16., und Sonntag, 17. Oktober, im Rahmen der NÖ Tage der Offenen Ateliers die Pforten ihrer Ateliers, Galerien und Kunsthandwerkstätten, um einen Querschnitt durch ihr aktuelles Schaffen zu präsentieren. Insgesamt laden 405 Ateliers, 98 Galerien und 34 Kunsthandwerker zu einer spannenden Entdeckungsreise durch die Vitalität und Vielseitigkeit der niederösterreichischen Kunst-Szene.

Auf die beachtliche Zahl der Mitwirkenden ist auch Landeshauptmannstellvertreterin Liese Prokop stolz: „Die Zahl der Teilnehmer hat sich innerhalb eines Jahres von 425 auf weit mehr als 500 gesteigert. Diese Entwicklung ist Ausdruck des enormen kreativen Potenzials, das es in Niederösterreich gibt. Sie ist außerdem ein klares Signal dafür, dass die NÖ Tage der Offenen Ateliers in kurzer Zeit zu einem Fixpunkt in der Kulturlandschaft des Landes geworden sind.“

Mit den im Vorjahr seit 1988 erstmals wieder durchgeführten NÖ Tagen der Offenen Ateliers will die Kulturvernetzung NÖ ein Forum schaffen, das Niederösterreichs bildenden Künstlern einen konzentrierten Auftritt vor breitem Publikum ermöglicht. Projektpartner der Kulturvernetzung NÖ sind die Kulturabteilung beim Amt der NÖ Landesregierung, das Bundeskanzleramt und das Amt der OÖ Landesregierung.

Die Bandbreite des Programms reicht von Malerei und Bildhauerei über Grafik, Objekt- und Installationskunst bis hin zu Kunsthandwerk. Neben Ausstellungen und Präsentationen aktueller Arbeiten bieten viele Mitwirkende Live-Kostproben ihres Könnens. Sie zeigen etwa, wie man Holzschnitte druckt oder Radierungen von der Kupferdruckpresse aufs Papier bringt. In Paudorf besteht beispielsweise die Möglichkeit, sich von einem Ikonenmaler die Fingernägel 23-karätig vergolden zu lassen. Wer eine der zahlreichen Kunsthandwerkstätten besucht, findet jede Menge ungewöhnlicher Wohnaccessoires und Geschenkideen, etwa handgefertigte Teddys, kunstvolle Glasobjekte, handbemalte und -bedruckte Leinenstoffe u. a. Wer Lust hat, selbst Hand anzulegen, kann sich vielerorts im Töpfern, Schnitzen oder Trommelbauen versuchen.

Viele Teilnehmer bieten an beiden Tagen außerdem Zusatzattraktionen wie spezielle Kinderprogramme, Workshops, Führungen, Flohmärkte, Live-Musik, Weinverkostungen und Lesungen: Bei Eva Kellner in Langenzersdorf etwa liest Alfred Komarek aus seinem neuen Kinderbuch, bei Ernst Exinger in Eichenbrunn geben die Malat Schrammeln ein Konzert.

Nähere Informationen und das detaillierte Programm bei der Kulturvernetzung NÖ unter 02572/202 50, e-mail weinviertel@kulturvernetzung.at, www.kulturvernetzung.at.


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