08.10.2004 | 11:17

9.247 Wohneinheiten werden gefördert

Onodi: Jährlich 1,4 Milliarden Euro an bauwirksamen Maßnahmen

In der gestrigen Sitzung des NÖ Wohnbauförderungsbeirats wurde die Förderung von 9.247 Wohneinheiten in Niederösterreich im Bereich Eigenheime und großvolumigen Wohnbau beschlossen. Eine Darlehenssumme von rund 66 Millionen Euro fließt nicht nur in den Neubau von etwa 864 Eigenheimen und 1.756 Mehrfamilienhäusern. Einen großen Brocken nimmt auch die Sanierung ein. Förderungen gibt es für 4.229 Sanierungsansuchen im Eigenheimbereich und 2.239 Mehrfamilienhäuser. Zudem wurden rund 10 Millionen Euro gesonderte Zuschüsse bewilligt. Ebenso wurden Mittel für die Dorferneuerung sowie die Errichtung von Ordinationen freigegeben.“

„Die jüngsten Beschlüsse stellen einen weiteren Schritt in der Qualitätsoffensive für leistbaren Wohnraum in Niederösterreich dar. Angesichts der prognostizierten Zunahme an Haushalten, insbesondere in Städten, ist gerade in den Ballungszentren der Bedarf im großvolumigen Wohnbau ungebrochen. Wohnformen, die den Bedürfnissen unterschiedlicher Altersgruppen entsprechen, sind hier von besonderer Wichtigkeit“, betonte Landeshauptmannstellvertreterin Heidemaria Onodi. „Ebenso sind die Wohnhaussanierung, die besondere Förderung von Dämmmaßnahmen sowie von Passiv- und Niedrigenergiehäusern ein wichtiger Parameter in der niederösterreichischen Wohnbauförderung geworden. Damit gehen Investitionen und Fördermaßnahmen für Biomassefernwärme, Biomasseheizungen, Solarenergie und Wärmepumpenheizungen einher.“

Mit den insgesamt pro Jahr geförderten rund 24.000 Wohneinheiten werden bauwirksame Maßnahmen von 1,4 Milliarden Euro ausgelöst. Onodi: „Dadurch werden nicht nur 30.000 Arbeitsplätze geschaffen und abgesichert, sondern die niederösterreichische Wohnbauförderung erweist sich einmal mehr als Motor für die Wirtschaft. Keine andere Leistung der öffentlichen Hand geht so sehr ins Land hinein wie die Wohnbauförderung, von der Familien in allen Regionen und die kleinsten Gemeinden ebenso profitieren wie viele Klein- und Mittelbetriebe.“


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