01.10.2004 | 11:36

Arbeitstagung zum „Adriatic Action Plan 2020“ in Venedig

Niederösterreich beispielgebend für die adriatischen Regionen

In Venedig fand kürzlich eine Arbeitstagung zum INTERREG IIIA-Projekt „Adriatic Action Plan 2020“ statt, bei der neben einer Zwischenevaluierung nach einem Projektjahr auch die Fortsetzung der Arbeiten zur Erstellung des Aktionsplans zur nachhaltigen Entwicklung erörtert wurde, der bis zum Jahr 2020 in der gesamten adriatischen und ionischen Region umgesetzt werden soll. 30 Vertreter der Projektpartner aus Italien, Slowenien, Kroatien, Montenegro, Albanien und Griechenland sowie Experten aus Großbritannien, Spanien und Niederösterreich haben an der Tagung teilgenommen; Dr. Gottfried Krasa (Abteilung Umweltrecht) hat dabei das Land Niederösterreich vertreten.

Aufbauend auf der im Mai 2004 in St. Pölten präsentierten „Niederösterreichischen Strategie zur Nachhaltigen Entwicklung“ wird für den „Adriatic Action Plan 2020“ ein Aktionsprogramm mit den drei Säulen der Nachhaltigkeit (Ökologie, Soziales und Ökonomie) erstellt. Eine erste Sammlung von Aktionen ergab nunmehr folgende Vorschläge: Verkehrsberuhigung in Stadtzentren, Park-and-ride-Anlagen, Abfalltrenn- und -sammelsysteme, Forcierung von Recyclingtechnologien, Förderprogramme für erneuerbare Energien, Stärkung der biologischen Landwirtschaft, neue Nationalparks bzw. maritime Schutzgebiete sowie die Erarbeitung einer „Adria-Basin-Strategie“ (in Anlehnung an die „Donau-Basin-Strategie“).

In ihren Resümees vertraten der Delegierte des Bürgermeisters von Venedig, die Vizebürgermeisterin von Rijeka, der Bürgermeister von Shkoder (Albanien) und Dr. Krasa übereinstimmend die Ansicht, dass durch die in Venedig getroffenen Entscheidungen - insbesondere durch die Festlegung auf ein Nachhaltigkeits-Indikatorenset und auf eine von der „NÖ Strategie zur Nachhaltigen Entwicklung“ abgeleitete Struktur des „Adriatic Action Plan 2020“ - ein wesentlicher Schritt zum erfolgreichen Abschluss dieses INTERREG-Projekts im Jahr 2006 erfolgt ist.

Nähere Informationen bei der Abteilung Umweltrecht beim Amt der NÖ Landesregierung unter 02742/9005-15272, Silvia Rabl, und www.aap2020.net.


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