24.09.2004 | 10:59

Mikl-Leitner zum „Europäischen Tag der Sprachen“

„Die Nachbarn verstehen heißt deren Sprache lernen“

Aus Anlass des „Europäischen Tages der Sprachen“ am Sonntag, 26. September, erklärte Landesrätin Mag. Johanna Mikl-Leitner, dass gerade Niederösterreich eine Vorreiterrolle am Sektor der Spracheninitiative und des „Lebensbegleitenden Sprachenlernens“ eingenommen hat. Auf Initiative von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll hat Niederösterreich als einziges Bundesland eine Sprachenoffensive für Schüler gestartet. Daran haben nicht weniger als 6.700 Schüler im Vorjahr teilgenommen. „In Zeiten eines größeren Europa ist dies vielleicht eine der wichtigsten Voraussetzungen für den späteren beruflichen Lebensweg und damit für die Zukunft unserer Jugend“, so Mikl-Leitner.

Mit der NÖ Sprachenoffensive wird den Zielen der Europäischen Union nachgekommen, die ebenfalls das Erlernen von Sprachen fordert und fördert. „Wir in Niederösterreich werden auch weiterhin unsere Jugendlichen dazu ermutigen, offen für ihre Nachbarn zu sein. Und damit untrennbar verbunden ist das Erlernen der Sprachen der Nachbarländer, das Verstehen ihrer Kulturen und das Schließen von Freundschaften“, so Mikl-Leitner.

Der „Europäische Tag der Sprachen“ soll die Jugendlichen einmal mehr daran erinnern, wie wichtig es ist, die Nachbarländer zu verstehen – sowohl, was deren Sprache betrifft, als auch, was deren Kultur und Tradition betrifft. Mikl-Leitner: „Wenn ihnen das gelingt, dann haben sie Europa richtig verstanden.“


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