06.10.2004 | 11:11

40 Millionen Euro für Wasserbauvorhaben in NÖ

Onodi: Jeder investierte Euro rechnet sich mehrfach

„Im Jahr 2005 plant das Land Niederösterreich im NÖ Wasserwirtschaftsfonds ein Budget von rund 40 Millionen Euro. Diese Mittel fließen großteils als Förderungen in Trinkwasserversorgungsanlagen, Abwasserentsorgungsanlagen und Kläranlagen“, betonte heute Landeshauptmannstellvertreterin Heidemaria Onodi. „Nicht nur Neubauvorhaben, sondern auch Modernisierungen und vor allem die Instandhaltung bestehender Einrichtungen sind für die Gemeinden und die Bevölkerung von großer Wichtigkeit. Nicht zu vergessen ist der Natur- und Umweltschutz. Dazu bringt jede neue Kläranlage bzw. Modernisierung eine Verbesserung der Fließgewässer, aber auch des Grundwassers.“

Jeder Euro, der in die Wasserwirtschaft als Förderung investiert wird, rechnet sich mehrfach: Im Jahr 2003 wurden 290 Bauvorhaben mit einem Fördervolumen von rund 27,7 Millionen Euro bewilligt. Ebenso wurden 59 Projekte zur Beseitigung von Hochwasserschäden an wasserwirtschaftlichen Anlagen gefördert. Wie dem Geschäftsbericht des NÖ Wasserwirtschaftsfonds 2003 zu entnehmen ist, wurden damit Gesamtinvestitionen von rund 185 Millionen Euro ausgelöst; für die Beseitigung von Hochwasserschäden wurden etwa 3,3 Millionen Euro investiert. Damit wurde nicht nur die lokale Wirtschaft unterstützt, es wurden auch Tausende Arbeitsplätze gesichert. Onodi: „Mehr als 1.000 Förderansuchen für Projekte in ganz Niederösterreich liegen noch vor. Hier gibt es in den nächsten Jahren sicherlich noch einen großen Förderungsbedarf. Dies muss uns die Versorgung der Menschen mit ausgezeichnetem Trinkwasser und einer umweltfreundlichen Abwasserentsorgung aber wert sein. Schon allein aus diesen Daten ist klar ersichtlich, dass eine Kürzung der Bundesmittel für den Ausbau von Wasserversorgungs- und Abwasserentsorgungseinrichtungen nicht akzeptabel ist.“


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