23.08.2004 | 14:07

2,9 Mill. Euro für Optimierung des Schienennetzes im Raum Tulln

LH Pröll: Besonderes Augenmerk wird auf Personennahverkehr gelegt

Im Zuge der Realisierung der Neubaustrecke zwischen Wien und St. Pölten über das Tullnerfeld ist unter anderem auch die Reaktivierung der im Jahr 1953 stillgelegten Verbindung zwischen der ÖBB-Strecken Wien Franz-Josefs-Bahnhof – Gmünd und der ÖBB-Strecke Tulln – St. Pölten Hauptbahnhof vorgesehen. Diese Verbindung wird als „Tullner Westschleife“ bezeichnet. Mit dieser Reaktivierung gehen auch die Sanierung der Tullner Donaubrücke und der Neubau dreier Unterführungen einher. Für die Planung und Durchführung dieser Maßnahmen stellt das Land Niederösterreich rund 2,9 Millionen Euro zur Verfügung. Einen entsprechenden Beschluss fasste kürzlich die NÖ Landesregierung. Dieser Betrag entspricht in etwa 12 Prozent der Gesamtkosten des Projekts, die sich auf rund 24 Millionen Euro belaufen.

Zweck der „Tullner Westschleife“ ist die Optimierung des bestehenden Schienennetzes im Raum Tulln. „Durch diese Maßnahme“, so Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, „sollen die Regionen nördlich der Donau besser an den Wirtschaftsstandort Tulln bzw. an die Landeshauptstadt St. Pölten angebunden werden.“ Dabei werde auch den Anliegen des öffentlichen Personennahverkehrs Rechnung getragen.


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