30.06.2004 | 14:24

Gegenverkehr auf der A 1 wird aufgehoben

Pröll: Urlauberreiseverkehr damit noch sicherer

Noch vor Ferienbeginn kann der Gegenverkehr auf der A 1 Westautobahn zwischen St. Pölten Süd und Loosdorf aufgehoben werden. Bereits am Donnerstag Abend wird mit den Arbeiten für die Aufhebung begonnen. Die A 1 wird hier auf einer Länge von 11 Kilometern generalerneuert und dreispurig mit Pannenstreifen ausgebaut. Nachdem bereits vor einigen Wochen verkürzt wurde, kann nun dank der Forcierung der Bauarbeiten der Gegenverkehr zur Gänze aufgehoben werden, womit die A 1 zwischen Oberösterreich und dem Knoten Steinhäusl wieder ohne Gegenverkehr befahrbar ist.

Für Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll ein Beweis für ein funktionierendes Baustellenmanagement in Niederösterreich: „Unseren Zielsetzungen, den Urlauberreiseverkehr noch sicherer zu machen und die Behinderungen weiter zu minimieren, sind wir damit wieder ein gutes Stück näher gekommen.“ Ermöglicht wurde der optimale Bauverlauf durch die gute Abstimmung zwischen der Bauaufsicht des NÖ Straßendienstes mit der ASFINAG und den bauausführenden Firmen der ARGE HABAU/Alpine Mayreder/Teerag Asdag. Mit der vollen Ausnützung des Tageslichts und durch Arbeiten an den Wochenenden wurden trotz widriger Witterungsverhältnisse die zeitlichen Ressourcen voll ausgeschöpft.

Dass die Gegenverkehrsbereiche in Niederösterreich bisher von schweren Unfällen und Todesopfern verschont blieben, sei ebenfalls kein Zufall, so Pröll. Ein Sicherheitspaket mit durchgehender starrer Mitteltrennung, mobilen Tempoanzeigen, guter und übersichtlicher Baustellenbeschilderung und verbesserten Überleitungsbereichen gewährleiste mehr Sicherheit in Gegenverkehrsbereichen.

Nach Aufhebung des Gegenverkehrs bleiben Richtung Wien die Fahrstreifen für kurze Zeit noch verschwenkt, um die Arbeiten am Mittelstreifen abzuschließen. Richtung Salzburg läuft der Verkehr dann bereits zweispurig auf der neuen Fahrbahn. Der erste Fahrstreifen bleibt noch für die Fertigstellung des Sicherheitsstreifens gesperrt.

2004 wurden damit auf der A 1 insgesamt 25 Kilometer dreispurig mit Sicherheitsstreifen ausgebaut und so die Leistungsfähigkeit, die Verkehrssicherheit und der Fahrkomfort wesentlich verbessert. Ab 2005 verbleiben dann noch zwischen dem Knoten Steinhäusl und der Landesgrenze Oberösterreich für den dreispurigen Ausbau mit Pannenstreifen (Generalerneuerung) rund 35 Kilometer und rund 85 Kilometer Pannenstreifenzulegung, um auch in diesen Bereichen dreispurig befahrbar zu sein. Unfalluntersuchungen zeigen, dass durch die Ausbau von zwei auf drei Fahrstreifen die Unfallhäufigkeit um 50 Prozent abnimmt.

Außerdem wird derzeit die S 6 Semmering Schnellstraße zwischen dem Knoten A 2/S 6 in Seebenstein bis zur Anschlussstelle Gloggnitz wegen starker Spurrinnen und Fahrbahnschäden generalerneuert. Dabei wird die Fahrbahn auf einer Länge von rund 17 Kilometern je Richtung saniert. In den Kurvenbereichen wird ein Spezialbelag aufgebracht, der die Griffigkeit der Fahrbahn langfristig deutlich verbessern soll und damit für mehr Verkehrssicherheit sorgt.

Die Bauarbeiten laufen seit Ostern auf Hochtouren. Noch vor Ferienbeginn konnte die Richtungsfahrbahn Gloggnitz fertiggestellt werden. Bis 11. Juli ist mit keinen Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Ab 12. Juli beginnen die Arbeiten auf der Richtungsfahrbahn Seebenstein im Bereich Neunkirchen bis zur A 2.


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