23.06.2004 | 13:46

Mehr Geld für Altlastensanierungs-Fonds

Sobotka: Niederösterreich nimmt die meisten Fördermittel in Anspruch

„Niederösterreich ist es in den letzten Jahren gelungen, die meisten Fördermittel für die Altlastensanierung in Anspruch zu nehmen. Mehr als 362 Millionen Euro, also über 47 Prozent der Förderungen, flossen unter anderem in die Räumung der Fischer- und der Berger-Deponie“, erklärte Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka in Wien, der heute den Vorsitz in der Altlastensanierungskommission übernimmt. In der heutigen Sitzung stehen die Räumung und Sanierung von fünf Altlasten am Programm.

In ganz Österreich gebe es rund 80.000 Altlasten-Verdachtsflächen. 144 Flächen in ganz Österreich seien von 1989 bis 2003 gesichert oder saniert worden, in Niederösterreich seien es 31 gewesen.

„Der Altlastensanierungs-Fonds sollte eine eigene Rechtspersönlichkeit bekommen, die finanziellen Mittel sollten nicht in das allgemeine Budget fließen, sondern vom Fonds veranlagt werden. Auf diese Weise wäre immer genug Geld vorhanden“, meinte Sobotka. Er werde diese Forderung heute vorbringen.

Niederösterreich lege ein Hauptaugenmerk darauf, Altlasten so weit wie möglich zu vermeiden. Die Restmüll- und Sperrmüllmengen seien in den letzten Jahren nicht mehr gestiegen. Dazu sei die Verbrennung eine besondere ökologische Variante.

Einen maßgeblichen Anteil daran hätten die Haushalte, die in vorbildlicher Weise Müll trennen. Beispielsweise seien in den „NÖLI“, den Mehrwegkübel für Altspeiseöl, bereits 770 Tonnen geflossen.


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