21.05.2004 | 11:45

Vorsorge durch flächendeckende Männergesundheit

Sobotka: „Gesunde und richtige Ernährung ist beste Vorsorge!“

„Gesünder Leben in Niederösterreich – Tut Gut“ ist eine Aktion des Landes Niederösterreich mit der Zielsetzung, die Gesundheit der Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher zu verbessern. Im Rahmen der Vorsorge stellt Niederösterreich nun die Weichen für eine flächendeckende Männergesundheit!

„Es ist notwendig, nicht nur die Lebenserwartung zu steigern, sondern auch die Gesundheitserwartung. Genau deswegen soll Gesundheitsvorsorge nicht nur ein Schlagwort sein. Die richtige und ständige Gesundheitsvorsorge hilft jedem Einzelnen zu mehr Wohlfühlen und nachhaltiger Gesundheit. Niederösterreich zeigt mit seinen Kompetenzzentren, wie Gesundheitsvorsorge funktionieren kann“, meint Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka.

„Es geht um die Hebung der Eigenverantwortung, um die bewusste Auseinandersetzung des Mannes mit Fragen zur persönlichen Gesundheit, Fitness, Wellness und dem persönlichen Lifestyle. Alleine die richtige und gesunde Ernährung leistet einen großen Beitrag zur längeren Gesundheit“, so Sobotka.

So z. B. wirken sich fettreiche Ernährung und Übergewicht negativ auf die Männergesundheit aus. Die Entstehung des Prostatakrebses – der häufigsten bösartigen Erkrankung des Mannes – wird gefördert. Ältere fettleibige Männer haben niedrigere Testosteronspiegel (männliches Keimdrüsenhormon) im Vergleich zu schlanken, sportlichen Männern.

Die Vorsorge beim Mann liegt in erster Linie in der Hand der niedergelassenen Urologen. Zusätzlich baut Niederösterreich auch das Angebot in den Spitälern aus, um die Tätigkeit der niedergelassenen Ärzte zu unterstützen. Zentraler Ansatz ist einerseits die Bewusstseinsschaffung und Information in der männlichen Bevölkerung und andererseits das flächendeckende Angebot. Durch mehr Information und Service für die Bevölkerung, Zusammenarbeit und Weiterbildung soll die Männergesundheit einen fixen Platz im Gesundheitswesen in Niederösterreich einnehmen.

Männer leben im Schnitt fünf Jahre kürzer als Frauen. Dennoch werden auch die Männer dank der Entwicklung der modernen Medizin immer älter. Im Jahr 2015 wird jeder vierte Mann und 2030 sogar jeder dritte Mann das 60. Lebensjahr erreichen oder überschreiten. Daher werden Männer im Alter mit Krankheiten konfrontiert, die sie früher oft gar nicht mehr erlebt haben. Das Aufgabengebiet der Urologen erweitert sich daher und die Zahl an Behandlungen und Kosten werden steigen.

„Wir wollen die Männergesundheit und damit auch Vorsorgeuntersuchungen stark forcieren, denn eine Intensivierung der Vorsorge bedeutet einfach eine Senkung der Erkrankungen und daher auch der Behandlungskosten. Ständige Vorsorgeuntersuchungen sind die Voraussetzung für ein „gesundes Leben in Niederösterreich“, so Sobotka abschließend.


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