27.04.2004 | 10:00

Studien zur Sicherung der Trinkwasserversorgung

Onodi: Wasserversorgung mit einwandfreier Trinkwassergüte weiterhin gewährleisten

Die Wetterextreme in den letzten Jahren stellten eine große Herausforderung für fast alle Trinkwasserversorger Niederösterreichs dar. Dank der überregionalen Verbindungsleitungen im Weinviertel und im Industrieviertel konnten wesentliche Engpässe durch überregionale Wasserversorger ausgeglichen werden.

„Gerade die Einzelwasserversorger im ländlichen Raum waren am meisten durch die Dürre betroffen. Damit auch in Zukunft die Trinkwasserversorgung in Niederösterreich gewährleistet bleibt, haben wir nun in der vergangenen Sitzung des Wasserwirtschaftsfonds beschlossen, zwei wesentliche Studien zu diesem Thema auszuschreiben“, so Landeshauptmannstellvertreterin Heidemaria Onodi.

Eine Studie über die Wasserversorgung im ländlichen Raum soll aufzeigen, unter welchen Rahmenbedingungen die kontrollierte Selbstbauweise von Wasserversorgungsanlagen eine machbare kostengünstige Alternative für die Sicherstellung einer flächendeckenden Wasserversorgung im ländlichen Raum sein kann. Die Ergebnisse sollen primär den Trinkwasserversorgern – Einzelwasserversorger und Wassergenossenschaften – im ländlichen Raum helfen.

Mit der Studie über den Qualitätszustand der Trinkwassergüte in den Leitungsnetzen soll anhand von bestehenden regionalen sowie überregionalen Versorgungsnetzen erarbeitet werden, inwieweit der Transport des Trinkwassers eine Veränderung des mikrobiologischen Gütezustands erfährt und wie einer Qualitätsverschlechterung optimal vorgebeugt werden kann.

„Wasser, Gesundheit und Lebensqualität sind in vielerlei Hinsicht untrennbar verbunden. Sauberes und gesundes Wasser ist Leben. Deshalb besitzt die Sicherung der Wasserversorgung mit einwandfreier Trinkwassergüte nicht nur absoluten Vorrang, sondern ist auch Verpflichtung gegenüber künftigen Generationen“, so Onodi.


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