26.04.2004 | 09:48

Prälat Maximilian Fürnsinn feierte Silbernes Propstjubiläum

Pröll: Ein Seelsorger, der die Menschen liebt, wie sie sind

Die Tatsache, dass Prälat Mag. Maximilian Fürnsinn seit 25 Jahren Propst des Augustiner-Chorherrenstifts Herzogenburg ist, wurde kürzlich mit einem Festgottesdienst in der Stiftskirche und einem anschließenden Fest im Pfarrzentrum St. Stephan gefeiert. Unter den zahlreichen Gästen befanden sich unter anderen Innenminister Dr. Ernst Strasser, Landtagspräsident Mag. Edmund Freibauer, der Zweite Präsident des NÖ Landtages, Ewald Sacher, sowie Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, der auch die Festansprache hielt.

"Wir leben in einer Zeit, in der die Information immer dichter, die Welt immer weiter und die Gesellschaft immer lauter wird. Die Menschen suchen gerade in dieser Zeit Orte der Ruhe, Besinnung und Einkehr, an denen sie zu sich selbst finden. Dazu braucht es Menschen, die darangehen, aus einer Gesellschaft der Nachrichten eine Gesellschaft der Botschaft zu machen. Maximilian Fürnsinn ist ein Mann mit besonderen Eigenschaften und Talenten und mit einer verständlichen Sprache, der unerschrocken die Botschaft verkündet. Er ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Seelsorger, ein Gottesmann, der die Menschen liebt, wie sie sind", meinte der Landeshauptmann. Fürnsinn trage eine moderne Kraft in sich, an der man sich orientieren könne, und begleite die Menschen sehr umsichtig.

Im Anschluss an den von Jesuiten-Provinzial Severin Leitner gehaltenen Festgottesdienst bekam Fürnsinn zahlreiche Geschenke überreicht. Unter anderem erhielt er das erste Exemplar einer Festschrift anlässlich seines Amtsjubiläums.

Maximilian Fürnsinn wurde 1940 in Herzogenburg geboren. Nach der Matura an der Aufbaumittelschule in Horn trat er in das Stift Herzogenburg ein. 1972 wurde er zum Priester geweiht, 1979 weihte ihn der kürzlich verstorbene St. Pöltner Diözesanbischof Franz Zak zum Abt. Mit damals 39 Jahren zählte Fürnsinn zu den jüngsten Klostervorstehern Österreichs. Fürnsinn ist der 17. Lateranensische Abt, Kirchendirektor der Stiftskirche Herzogenburg und seit 1981 Vorsitzender der niederösterreichischen Äbtekonferenz sowie der diözesanen Ordenskonferenz St. Pölten. Seit 1996 ist Fürnsinn außerdem Großprior der österreichischen Grabesritter, 1998 wurde er zum Vorsitzenden der Österreichischen Superiorenkonferenz gewählt. Fürnsinn initiierte die Bildung von Gesprächsforen wie etwa dem "Herzogenburger Gespräch" oder dem "Forum Kirche in Europa". Zu den größten Herausforderungen zählt die Gesamtrenovierung des Stifts Herzogenburg, die im Jahr 2000 begonnen wurde und 2012 abgeschlossen sein soll.


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