21.04.2004 | 12:21

Erfolgreiche Zwischenbilanz der NÖ Breitbandinitiative

Gabmann: Erfolgsstory einer österreichweit einzigartigen Initiative

Der Ausbau der Breitbandinfrastruktur im Rahmen der Technologie-Offensive sei eine wichtige Facette der Attraktivierung des Wirtschaftsstandorts, sagte Landesrat Ernest Gabmann heute in St. Pölten bei der Präsentation einer ersten Zwischenbilanz der NÖ Breitbandinitiative. Diese Bilanz der österreichweit einzigartigen Initiative sei eine tolle Erfolgsstory: Nachdem gemäß einer Studie aus dem Jahr 2002 nahezu 400 Gemeinden mit rund 15.000 Betrieben insbesondere im ländlichen Raum über keine Anschlussmöglichkeit an leistungsfähige Telekommunikationsinfrastrukturen verfügten, seien mittlerweile über 700 Kunden – Unternehmen ebenso wie Privathaushalte - angeschlossen, 800 weitere stünden knapp davor.

Die Umsetzung der NÖ Breitbandinitiative erfolgt durch die Abteilung Gesamtverkehrsangelegenheiten beim Amt der NÖ Landesregierung in Kooperation mit der Wirtschaftsagentur ecpolus und wird von der EVN-Tochter nökom durchgeführt. In Summe werden durch die nökom bereits 320 Katastralgemeinden mit Breitband-Internet versorgt. Bei Gesamtkosten von 43 Millionen Euro stellt das Land Niederösterreich dafür 14,5 Millionen Euro zur Verfügung.

Neben den hohen Übertragungsgeschwindigkeiten – die Hälfte aller Betriebskorrespondenzen erfolgt bereits elektronisch – biete das Breitband auch die Möglichkeit zur kostengünstigen weltweiten Präsentation der eigenen Produkte und Dienstleistungen, so Gabmann weiter. So verfügten drei Viertel aller NÖ Tourismusbetriebe bereits über Internet, was zu insgesamt drei Millionen Besuchern im Netz bzw. 35.000 Buchungen pro Jahr führe.

Für die ecoplus betonte Klubobmann Mag. Klaus Schneeberger, dass sich die Konkurrenz der Regionen an der Infrastruktur fokussiere. Investitionen in die Telekommunikation seien Zeichen einer aktiven Standort- und Arbeitsmarktpolitik gegen die „Ausdünnung der Regionen“. Die Initiative habe einen qualitativen Sprung in der Standortqualität gebracht und schaffe moderne Arbeitsplätze auch in peripheren Gebieten.

Für die nökom präzisierte Geschäftsführer Dr. Alois Ecker, dass in bloß fünf Monaten Bauzeit bereits 170 Sendeanlagen in Betrieb seien. 250 weitere befänden sich in Bau, 177 in Projektierung. Von den insgesamt 1.000 definierten Gebieten seien zur Zeit 200 versorgt, bis zum Sommer sollen 50 Prozent abgedeckt sein.

Nähere Informationen bei „wavenet“ unter der Hotline 0800/800 100, per e-mail unter wavenet@noekom.at bzw. unter www.wavenet.at und www.noekom.at.


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