14.04.2004 | 11:48

Spatenstich für OMV-Kunststofferzeugungsanlage

LH Pröll: Schwechat wird führender Kunststoffstandort in Europa

Die OMV, Mitteleuropas führender Öl- und Erdgaskonzern, baut die Petrochemiekapazitäten der Raffinerie Schwechat weiter aus. Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll nahm heute den Spatenstich zur Erweiterung der Ethylen- und Propylenproduktion vor. Mit dieser Investition von rund 200 Millionen Euro wird Schwechat zu einem der führenden Kunststoffstandorte Europas ausgebaut. Die Anlage soll bis Anfang 2006 die volle Produktionskapazität erreichen. Gleichzeitig investiert Borealis, einer der weltweit führenden Kunststoffhersteller, ebenfalls 200 Millionen Euro an diesem Standort.

Landeshauptmann Erwin Pröll betonte, dass dieser Spatenstich wenige Tage vor der EU-Erweiterung „ein richtungweisendes Signal“ sei. Diese Investition zeige „das hohe Vertrauen der heimischen Wirtschaft in die Attraktivität und Qualität des Standorts Niederösterreich“. Schon bisher habe Niederösterreich von der europäischen Perspektive überdurchschnittlich profitiert, und zwar deshalb, weil für das Land nicht die Frage „Was bringt uns die EU-Erweiterung?“ entscheidend sei, sondern vielmehr die Frage „Was machen wir daraus?“. Diese Strategie gelte auch auf dem künftigen Weg. „Nur so können wir den Rückenwind des größeren Europa im Interesse des Standorts, der Wirtschaft und der Arbeitnehmer nutzen“, so Pröll. Es seien hoch qualifizierte Arbeitsplätze, die hier abgesichert werden.

Im Mittelpunkt des Festakts stand die Entwicklung des Unternehmens, das heute zu den erfolgreichsten in Österreich gehört. Die Firma hat sich zu einem hochtechnologischen Konzern entwickelt, der auf Grund seiner Wirtschaftskraft für das ganze Land von Bedeutung ist. Den Gästen wurden auch die Geschäftsfelder sowie die wichtigsten Stationen und Ereignisse der Firmengeschichte vor Augen geführt.

Nähere Informationen: OMV, Bettina Gneisz, Telefon 01/404 40-21660.


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