29.06.2007 | 18:17

Vorsicht im Osterreiseverkehr

LH Pröll: „Jeder Unfall ist einer zu viel“

Disziplinlosigkeit im Straßenverkehr ist nach wie vor die häufigste Unfallursache. Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll appelliert deshalb an alle Verkehrsteilnehmer, im Osterreiseverkehr besondere Rücksicht und Vorsicht walten zu lassen. „Durch ein entsprechendes Maß an Eigenverantwortung können viele Unfälle verhindert werden“, betont Pröll.

Für den Landeshauptmann sind gut ausgebaute Verkehrswege eine Voraussetzung für einen attraktiven Wirtschaftsstandort, vor allem im Hinblick auf die EU-Erweiterung. „Deshalb hat das Land ein umfassendes Konzept für Schiene und Straße erarbeitet, das zügig umgesetzt wird“, so Pröll. Dazu gehören der viergleisige Ausbau der Westbahn, vor allem der Neubaustrecke zwischen Wien und St. Pölten, der Ausbau der Schnellbahnlinie von Wien über Wolkersdorf nach Laa an der Thaya und der Pottendorfer Linie Richtung Süden. Die größten Straßenbauvorhaben sind der Bau der Nordautobahn, der Verbindungsspange von der Ostautobahn nach Pressburg sowie der Bau des Rings um Wien. Außerdem haben noch die Generalsanierung bzw. Verbreiterung der West- und Südautobahn sowie der Vollausbau der S 33 zwischen St. Pölten und Krems absolute Priorität.

„Dazu trägt eine gut ausgebaute Verkehrsinfrastruktur auch zu mehr Verkehrssicherheit bei“, ist Pröll überzeugt. Punkto Verkehrssicherheit müsse man immer am Ball bleiben, vor allem, wenn es um die schwächeren Verkehrsteilnehmer geht. So wurden in den letzten Jahren fast 1.000 gefährliche Verkehrspunkte entschärft. Auch die Aktion Schutzengel, der Einsatz von mobilen Tempoanzeigegeräten im Ortsgebiet, die Neugestaltung von Ortsdurchfahrten und der Bau von Umfahrungsstraßen würden wesentlich zur Verkehrssicherheit beitragen. Pröll: „Die Zahl der Todesopfer auf Niederösterreichs Straßen ist in den letzten zehn Jahren zurückgegangen, obwohl in diesem Zeitraum die Zahl der Kraftfahrzeuge zugenommen hat.“ Das sei jedoch kein Grund, sich zufrieden zurückzulehnen. „Denn jeder Unfall ist einer zu viel“, so der Landeshauptmann.


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