24.03.2004 | 13:48

Karies-Vorbeuge-Aktion des Landes in Kindergärten und Volksschulen

Schabl: Karieshäufigkeit im Kindergartenalter senken

Auch im Jahr 2004 gibt es sie wieder - die große Karies-Vorbeuge-Aktion in den NÖ Landeskindergärten und Volksschulen, initiiert und unterstützt vom NÖ Gesundheitsreferat, der NÖ Gebietskrankenkasse und der NÖ Ärztekammer. „In den Jahren 1986 bis 2001 wurden im Rahmen von Pilotprojekten auf freiwilliger Basis Kariesprophylaxe-Aktionen in den Kindergärten durchgeführt. Bei nachfolgenden Untersuchungen hat sich bestätigt, dass diese Initiative zu einer spürbaren Verringerung der Karieshäufigkeit bei Kindern geführt hat. Ab dem Jahr 2001 wurde begonnen, diese Aktion flächendeckend auszuweiten. Im vergangenen Jahr wurden neben den 41.000 Kindern in den Kindergärten auch 14.000 Kinder in den ersten Klassen der Volksschulen betreut. Insgesamt stehen für die Fortsetzung der Betreuung für das Jahr 2004 rund 1 Million Euro zur Verfügung, die vom Land Niederösterreich, der NÖ Gebietskrankenkasse und durch die tatkräftige Unterstützung der NÖ Ärztekammer aufgebracht werden“, informiert Landesrat Emil Schabl.

Pro Jahr sind bei den Kindern mindestens zwei Besuche von ZahngesundheitsmedizinerInnen geplant. Dazu der Präsident der NÖ Ärztekammer, Dr. Lothar Fiedler: „Das unter dem Namen ‚Apollonia 2020‘ laufende Projekt hat sicher Vorbildwirkung. Nicht eine reine Wissensvermittlung ist angesagt, sondern zahngesundheitsfördernde Inhalte werden anschaulich, kreativ und spielerisch gemeinsam erarbeitet.“

Das pädagogische Konzept orientiert sich am Entwicklungsstand der Kinder. Mit der positiven Zahngesundheitserziehung, die nach modernen pädagogisch-didaktischen Unterrichtsprinzipien und zahnmedizinischen Erkenntnissen stattfinden wird, sollen das positive Zahnbewusstsein und zahngesundheitsfördernde Aktivitäten langfristig gesichert werden. Zusätzlich wurden durch die Ärzte Zahngesundheitserzieher ausgebildet, die den Kindern für den richtigen Umgang mit den eigenen Zähnen vermitteln. „Wenn von klein an einige Tipps und Verhaltensweisen berücksichtigt, erlernt und täglich aktiv umgesetzt werden, dann können in weiterer Folge Behandlungs- und Folgekosten, etwa kieferorthopädische Behandlungen und Prothesen, reduziert werden“, so Fiedler.


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