24.03.2004 | 13:38

Fachsymposium über „Prävention und Strahlenschutz“

Effizientere Öffentlichkeitsarbeit wird forciert

„Sicherheit geht alle an und muss uns etwas wert sein“, sagte Landesrat Dipl.Ing. Josef Plank im Fachsymposium „Prävention und Strahlenschutz, in dem heute die neuesten Erkenntnisse zur Umsetzung einer effizienten Öffentlichkeitsarbeit“ im NÖ Landhaus in St. Pölten vorgestellt wurden. Das Land Niederösterreich sei um die größtmögliche Sicherheit seiner Bürger bemüht. So nütze die laufende Optimierung von Katastrophen- und Einsatzplänen, die Verbesserung von Hochwasserschutz und die Vernetzung von Hilfsorganisationen nicht nur den Einsatzkräften, sondern vor allem dem Bürger. Plank erinnerte in diesem Zusammenhang daran, dass die neue Landeswarnzentrale in Tulln vor kurzem eröffnet worden ist. Auch die Koordinierung von Einsätzen und eine Sicherstellung des Informationsaustauschs würden zu einem noch schnelleren Einsatz der Kräfte und letztendlich zu einer noch rascheren Alarmierung der Bevölkerung führen. Plank sprach sich auch für eine forcierte Zusammenarbeit mit den Nachbarstaaten aus.

Das Symposium „Prävention und Strahlenschutz“ setzt sich mit einem sehr sensiblen Thema auseinander: Spätestens seit der Katastrophe von Tschernobyl wurde die Realität der Gefahren, die mit der Nutzung der Kernkraft verbunden sind, allen bewusst. Heute herrscht jedoch in der Öffentlichkeit kaum Wissen darüber, dass sich das Gefahrenpotenzial und damit auch die Möglichkeiten, dieser Gefährdung zu begegnen, wesentlich geändert haben. Die Tagung hat das Ziel, neue Wege für eine effizientere Öffentlichkeitsarbeit aufzuzeigen. In diesem Symposium werden in verschiedenen Kurzbeiträgen z.B. die gesetzlichen Grundlagen, die Selbstschutzmaßnahmen der Bevölkerung, das österreichische Strahlen-Frühwarnsystem, die technologischen Hintergründe zum Risikoverständnis oder die konkreten Maßnahmen für den individuellen Selbstschutz erörtert.


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