09.03.2004 | 13:01

Immer wieder Konflikte mit "Sahaja Yoga"

Landes-Sektenstelle informiert

In Niederösterreich kommt es immer wieder mit der Sekte "Sahaja Yoga" zu Konflikten, weil die Anhänger der Gruppe ihre Kleinkinder nach Süditalien und Kinder ab dem Volksschulalter nach Indien in eine „Sahaja Yoga“-Schule schicken. Unter Anhängern der Sekte wird Eltern geraten, keine Beziehung zu Leuten zu haben, die „Sahaja Yoga“ kritisieren, „andernfalls könne man leicht Krebs bekommen“. Es ist auch eine Ehevermittlung durch die „göttliche Mutter“ üblich.

Die Gruppe versuchte zuletzt 1998, den Status einer „staatlich eingetragenen religiösen Bekenntnisgemeinschaft“ zu erlangen. Da aber die notwendigen Voraussetzungen nicht gegeben waren, hat das Unterrichtsministerium den Antrag abgelehnt. "Aus entwicklungspsychologischer und pädagogischer Sicht stellte das Unterrichtsministerium fest, dass die Lehre von ‚Sahaja Yoga‘ und deren Anwendung eine Behinderung der psychischen Entwicklung von Heranwachsenden bewirkt", erläuterte heute der NÖ Sektenbeauftragte Mag. Peter Pitzinger.

Die Mitglieder von „Sahaja Yoga“ sind ganz auf ihren weiblichen Guru ausgerichtet. „Sahaja Yoga“ bedeute „spontane Vereinigung mit Gott“. Mitglieder werden unter anderem bei unverbindlich dargestellten Yoga- und Meditationsabenden geworben.


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