26.02.2004 | 11:48

Bevölkerung vor Verbrechen schützen

NÖ Exekutive: Ostbanden im Vormarsch

Der Schutz der Bevölkerung vor Verbrechen und Eigentumsdelikten ist der niederösterreichischen Exekutive ein besonderes Anliegen. "Wir hoffen bei der Aufklärung von Eigentumsdelikten, also beispielsweise bei Einbrüchen, vor allem auch auf die Mithilfe der Bevölkerung", erläuterte heute NÖ Sicherheitsdirektor Dr. Franz Prucher anlässlich eines Sicherheitsforums, das in St. Pölten abgehalten wird. "Blitz-Einbruchsdiebstähle" gäbe es vor allem in den Bezirken Baden, Mödling und Korneuburg bzw. an Hauptdurchzugsrouten. Die Täter seien Banden aus dem Osten. Einbrüche in Autos seien nur einzudämmen, wenn keine Wertgegenstände im Fahrzeug bleiben.

Die EU-Erweiterung wird sich nach Angaben der Sicherheitsexperten nicht unbedingt auf die Kriminalität auswirken. Landesgendarmerie-Kommandant Mag. Arthur Reis meinte, dass Kriminelle ihre Kontakte bereits geknüpft hätten. Die Zusammenarbeit mit der Exekutive in den Nachbarländern funktioniere sehr gut.

Auch Militärkommandant Johann Culik wies darauf hin, dass grenznahe Sicherheitseinheiten in Tschechien und der Slowakei zu "Nachbargarnisonen" würden. Er ist der Ansicht, dass mit der EU-Erweiterung die Grenzen für Flüchtlinge "undurchlässiger" werden.


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