13.02.2004 | 11:20

Land investiert in Aktivitäten um die EU-Erweiterung

Regionalförderung soll in verschiedene Projekte fließen

Bis zum Ende des Jahres wird die NÖ Landesregierung weitere 1,6 Millionen Euro in Aktivitäten rund um die EU-Erweiterung investieren. Der genannte Betrag wird zur Gänze aus dem Regionalförderbudget aufgewendet, Förderungsempfänger ist die Eco Plus.

Die Aktivitäten gliedern sich in vier Kategorien. Erstens grenzüberschreitende und interregionale Projekte: In diesem Rahmen wird unter dem Titel "1504", der für das Datum der EU-Erweiterung am 1. Mai 2004 steht, eine Kampagne mit grenzüberschreitenden Veranstaltungen durchgeführt. Die Eco Plus wird sowohl an der Koordination dieser Veranstaltungen mitwirken als auch selbst Events initiieren. Die Aktion "Willkommen Nachbar", bei der Betriebe in Grenzregionen auf die neuen Marktchancen vorbereitet werden, fällt ebenfalls in diese Projektgruppe.

Besonderes Gewicht soll zweitens auf die Akquisition von Investoren und das Marketing für den Wirtschafts- und Technologiestandort Niederösterreich gelegt werden. In diesem Zusammenhang sind mehrere Maßnahmen wie zum Beispiel Werbekooperationen und Öffentlichkeitsarbeit in den Zielmärkten oder die Schaltung von Inseraten in entsprechend geeigneten internationalen Medien geplant.

Die dritte Gruppe von Projekten lässt sich unter dem Titel "Eco Plus-Kommunikationsoffensive zur EU-Erweiterung" zusammenfassen. Hier sollen die zahlreichen, in den letzten Jahren im Zusammenhang mit der EU-Erweiterung gestarteten Aktivitäten und Projekte der Eco Plus PR-wirksam transportiert werden. Zu diesem Zweck sollen unter anderem Verlagsserien zu diesem Thema erscheinen sowie Inserentensujets und redaktionelle Beiträge kreiert werden.

An vierter Stelle stehen schließlich diverse Aktivitäten für Klein- und Mittelbetriebe. So will man etwa sogenannte Akquisiteure beauftragen, niederösterreichische Klein- und Mittelbetriebe zu verstärkter Exporttätigkeit zu motivieren und diese Betriebe zu beraten bzw. zu begleiten. In diese Projektkategorie lassen sich auch die drei "Niederösterreichagenturen" in Prag, Bratislava und Budapest als Anlaufstelle für heimische Unternehmer eingliedern.


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