11.02.2004 | 15:48

200. Biomasse-Fernheizwerk in Mönichkirchen eröffnet

Plank: Wertschöpfung für den ländlichen Raum

Die Landesräte Dipl.Ing. Josef Plank aus Niederösterreich und Johann Seitinger aus der Steiermark eröffneten heute in Mönichkirchen (Bezirk Neunkirchen) das 200. NÖ Biomasse-Fernheizwerk. In die neue Biomasseanlage wurden 356.000 Euro investiert, die Förderung belief sich auf 140.000 Euro. Steirische und niederösterreichische Land- und Forstwirte kooperieren mit der Betreiber-Gesellschaft.

"Biomasse ist ein Energieträger mit Zukunft, für den sich in Niederösterreich immer mehr Kunden entscheiden. Bereits 1983 hat das Land begonnen, in diese neue zukunftsweisende Technologie zu investieren", erklärte Plank bei der Eröffnung. Ziel sei es, den Einsatz von nachwachsenden, erneuerbaren Rohstoffen zu forcieren. Damit werde ein wichtiger Beitrag zum Umweltschutz geleistet, die Wertschöpfung für den ländlichen Raum erhalten und den Landwirten ein zusätzliches Einkommen gesichert. Rund 40.000 niederösterreichische Bauern seien Waldbesitzer und fast 3.000 Landwirte Rohstoff-Zulieferer.

Die 200 NÖ Biomasse-Heizwerke weisen eine Gesamtleistung von über 200.000 Kilowatt auf und versorgen über ein Leitungsnetz von rund 378 Kilometern 9.623 Abnehmer. "Damit liegt Niederösterreich gemeinsam mit der Steiermark an der Spitze der österreichischen Bundesländer", sagte Landesrat Johann Seitinger.

Auch in Zukunft wird das Ausbauprogramm für erneuerbare Energieträger zügig fortgesetzt. Durch den 2001 eingerichteten NÖ Biomassefonds, der jährlich mit insgesamt rund 5 Millionen Euro dotiert ist, können weitere Vorhaben realisiert werden. Darüber hinaus verfolgt das Land Niederösterreich die Strategie, mit Biogas und Energiekorn die erneuerbare Energie zu forcieren.


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