19.02.2004 | 13:06

Wohlfühlen in NÖ Heimen

Prokop: Umfassende Betreuung sowie Modernisierung

"In unseren Landes-Pensionisten- und Pflegeheimen soll man leben und sich wohl fühlen. Das ist unsere oberste Maxime", betonte heute Landeshauptmannstellvertreterin Liese Prokop. Neben einer umsichtigen Pflege und Betreuung würden eigene Pflanzen ebenso dazu gehören wie das Haustier, das in der Regel in die Heime mitgebracht werden dürfe.

Niederösterreichs Heime seien Geriatriezentren mit einem umfassenden Angebot: Die Palette reiche von der Kurzzeitpflege und der Tagesbetreuung bis hin zur Pflege von schwerstbedürftigen Menschen und der Sterbebegleitung (Hospiz). Prokop: "Unser Programm ist auf die Bedürfnisse der Pflegebedürftigen und auch der Angehörigen ausgerichtet. Beispielsweise ermöglichen wir den Angehörigen einen ‚Urlaub von der Pflege‘. In unseren Heimen gibt es dafür sogenannte Kurzzeitbetten." Derzeit biete man dieses Service in 46 Heimen an. Auch die Pflege von Wachkoma-Patienten sei ein Schwerpunkt. Dies aber nur, wenn der Patient bereits "austherapiert" sei.

Niederösterreich investiert im Rahmen des Ausbauprogramms 2002 bis 2006 rund 150 Millionen Euro in seine Heime. In Bau sind beispielsweise gerade die Heime Melk, der Um- und Zubau des Rosenheims in Tulln und die Generalsanierung des Pavillon 4 in Mauer. Auch bei den Rechten für die Heimbewohner ist Niederösterreich Vorreiter: Mit 8.000 Bewohnern sind bereits Verträge abgeschlossen worden.


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