14.01.2004 | 15:51

Land und Stadt verhandelten über St. Pöltner Spital

Sobotka: Noch keine Einigung erzielt

Im NÖ Landhaus fand heute ein Gespräch zwischen Vertretern des Landes Niederösterreich und der Stadt St. Pölten über die zukünftige Rechtsträgerschaft des Krankenhauses St. Pölten statt. „Noch ist keine Einigung erzielt worden. Das Angebot an die Stadt St. Pölten zur Übernahme des Krankenhauses ist aber weiter aktuell. Es ist wichtig, weitere Diskussionen zu führen und gemeinsam die beste Lösung für die Patienten zu erarbeiten“, erklärte Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka. Im Detail bedeute die angebotene Lösung Einspareffekte von 8 Millionen Euro für die Stadt St. Pölten. Auch der laufende Ausbau wäre durch die Übernahme des Spitals gesichert.

„Unser Angebot ist ein Bekenntnis zur Spitzenmedizin in Niederösterreich. Das Land will den Ärzten und dem Pflegepersonal die modernsten und besten Arbeitsbedingungen anbieten. Denn wenn Mitarbeiter motiviert und gut ausgebildet sind, bedeutet das die qualitativ beste Versorgung für die Bevölkerung“, so Sobotka. Niederösterreich lege besonderes Augenmerk auf das ständige Hinterfragen medizinischer Strukturen und ihrer wirtschaftlichen Effizienz. Das Gesundheitssystem müsse laufend verbessert, Sparpotenziale müssten ausgeschöpft und Doppelgleisigkeiten abgebaut werden.


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