12.01.2004 | 16:17

Diskussion über die Zukunft der Schule am WIFI St. Pölten

Stricker: Trotz guter Umfragedaten nicht die Hände in den Schoß legen

Am Wirtschaftsforschungsinstitut (WIFI) St. Pölten wurde heute das im Oktober 2003 im Rahmen des Projekts „klasse:zukunft“ vorgelegte Reformkonzept der Österreichischen Zukunftskommission wichtigen Multiplikatoren der NÖ Bildungsöffentlichkeit präsentiert. Im Rahmen einer Diskussionsveranstaltung wurde der Frage nachgegangen, wie man schulische Prozesse in Zukunft gestalten könnte, damit die Qualität gesteigert und eine größere Nachhaltigkeit erreicht werden kann. Unter den rund 350 aus ganz Niederösterreich stammenden Teilnehmern der Veranstaltung befand sich auch der Präsident des NÖ Landesschulrates, Hofrat Adolf Stricker.

„In Niederösterreich bewerteten 83 Prozent der Schüler und 82 Prozent der Eltern die Schule mit „ausgezeichnet“ bis „sehr gut“. Das heißt aber nicht, dass man die Hände in den Schoß legen darf. Es handelt sich hier weniger um ein Handling-Thema, sondern eher um ein mentales Thema, bei dem es um Motivation geht. Die Vorschläge der Zukunftskommission können allerdings nicht eins zu eins übernommen werden“, meinte Stricker im Anschluss an die Veranstaltung.

Das Projekt „klasse:zukunft“ sowie die aus vier Universitätsprofessoren bestehende Zukunftskommission wurden im Frühjahr 2003 von Unterrichtsministerin Elisabeth Gehrer ins Leben gerufen, um die hohe Qualität der Bildung in Österreich zu sichern und im internationalen Vergleich weiter zu steigern. „klasse:zukunft“ soll den Rahmen für einen breiten Entwicklungsprozess im Schul- und Bildungswesen bieten. Das Reformkonzept der Zukunftskommission wird derzeit in regionalen Veranstaltungen von Schulpartnern und Bildungsexperten diskutiert. Aber auch sämtliche an der Thematik Interessierte – also auch Eltern und Schüler – können auf der virtuellen Plattform www.klassezukunft.at jederzeit ihre persönlichen Vorstellungen einbringen. Alle eingelangten Ideen und Vorschläge werden bis Mai 2004 ausgewertet. Auf der genannten Homepage kann auch der volle Inhalt des oben erwähnten und vier Kapitel umfassenden Reformkonzepts nachgelesen werden.


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