30.05.2003 | 00:00

Letztes Hindernis beseitigt:

Gabmann eröffnet Thermenradweg

Den Thermenradweg gibt es seit ungefähr 30 Jahren. Er war jedoch nicht komplett ausgebaut und endete, von Wien-Liesing kommend, beim Wasserschloss in Kottingbrunn. Das allerletzte Hindernis in Richtung Süden war eine fehlende Unterführung der B 18 bei Leobersdorf; sie ist jetzt fertig. Der verlängerte Thermenradweg wird am Sonntag, 1. Juni, um 10 Uhr von Landesrat Ernest Gabmann vor dem Wasserschloss in Kottingbrunn (Bezirk Baden) offiziell eröffnet.

In Leobersdorf und in Schönau sind am verlängerten Thermenradweg ebenfalls Veranstaltungen geplant. Dort lädt man zwischen 11.30 und 12.15 Uhr zu einer Zillenfahrt am Wiener Neustädter Kanal. Von 13 bis 14 Uhr ist ein weiterer Halt in Lanzenkirchen geplant. Die Veranstaltungsreihe endet am Nachmittag in Schwarzau am Steinfeld mit Rad-Akrobaten und einem Gewinnspiel. Auch Fußball-Legende Toni Pfeffer hat sich angesagt.

Die Unterführung der B 18 beim Bahnhof Leobersdorf kostete rund 50.000 Euro. Ein Drittel davon bezahlt die Marktgemeinde Leobersdorf. Der Bau der Unterführung wurde von der Brückenmeisterei in Neunkirchen durchgeführt. Für die Förderungsabwicklung war die Abteilung Güterwege beim Amt der NÖ Landesregierung in Gumpoldskirchen zuständig.

Der Thermenradweg führt von Wien-Liesing über Vösendorf bis vor Achau, wo er auf den Wiener Neustädter Kanal stößt. Dann geht es entlang des Kanals in Richtung Guntramsdorf, Gumpoldskirchen und Baden nach Kottingbrunn, wo bis jetzt Endstation war. Nun fährt man ohne Hindernisse über zwei neue Holz-Brücken südlich von Leobersdorf nach Schönau an der Triesting, wo der „Eurovelo 9“ einmündet, der in absehbarer Zeit die Adria mit der Ostsee verbinden wird. Die Trasse verläuft dann auf der ebenfalls neu errichteten Unterführung unter der B 17 und über eine dritte Holz-Brücke nahe Sollenau über die Piesting weiter nach Wiener Neustadt. Über Katzelsdorf, Lanzenkirchen und Schwarzau am Steinfelde mündet er in den Schwarzatalradweg Der auf der Trasse verlaufende Radweg „Eurovelo 9“ führt schließlich weiter über Neunkirchen, Gloggnitz und Semmering zur niederösterreichisch-steirischen Landesgrenze.


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