30.05.2003 | 00:00

Eröffnung des GIZ Region Weitra in Großschönau

Gabmann: 75 Prozent der Grenzlandgemeinden eingebunden

Resignation sei im Waldviertler Oberland auch in schwierigsten Zeiten immer ein Fremdwort geblieben, sagte Landesrat Ernest Gabmann bei der Eröffnung des GIZ Region Weitra in Großschönau. Auf dem Weg zu mehr Qualität und Leistung würden grenzüberschreitende Kooperationen immer mehr an Bedeutung gewinnen. Niederösterreich habe sich für das Waldviertel im Hinblick auf die EU-Erweiterung viel vorgenommen. Mit Maßnahmen der Verkehrsinfrastruktur, der Eco Plus, der Grenzlandförderungsgesellschaft und den Grenzüberschreitenden Impulszentren (GIZ) soll das Waldviertel ein authentisches, unverwechselbares Profil bekommen. Die GIZ fungieren dabei als „Trägerrakete“. Bereits 75 Prozent der Grenzlandgemeinden seien in eines der insgesamt zehn GIZ eingebunden. Wenn die hier entwickelten Strategien gemeinsam grenzüberschreitend umgesetzt werden, dann könne die Region auch im Europa der Zukunft erfolgreich sein, so Gabmann.

Die GIZ bieten Anregung und Unterstützungsleistungen zur grenzüberschreitenden Durchführung von Projekten und Alltagsaktivitäten. Durch wirtschaftsnahe, soziale und kulturelle Kooperationen sollen in der Kleinregion bestehende Vorurteile abgebaut und die Bevölkerung zu mehr grenzüberschreitender Zusammenarbeit motiviert werden. Die GIZ sind als Verein organisiert und arbeiten eng mit der jeweiligen Partnerregion im Nachbarland und den Regionalmanagern zusammen.

Das GIZ Region Weitra erreicht man unter der Telefonnummer 02815/772 71 bzw. per e-mail unter giz@weitra.at.


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