27.05.2003 | 00:00

Know-how-Transfer für EU-Beitrittsländer

Sobotka präsentiert neuen Newsletter auf

„Von einem Know-how-Austausch zwischen Österreich und den mittel- und osteuropäischen Ländern profitieren alle Beteiligten aus ökologischer und ökonomischer Sicht“, stellt Umwelt-Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka anlässlich des neuen Newsletters der Internetplattform www.biowaste.at fest.

Der erste Newsletter 2003 der Internet-Plattform gilt dem Thema „Eigenkompostierung“. An Hand von Beispielen aus Niederösterreich, Flandern und der Slowakei soll die abfallwirtschaftliche Leistungsfähigkeit der dezentralen Kompostierung von Bioabfällen aufgezeigt werden. Vor allem für ländliche Regionen der neuen EU-Beitrittsländer ist diese Form der nachhaltigen Abfallwirtschaft gleichzeitig eine ökologisch und wirtschaftlich attraktive Alternative. Weiters werden die Auswirkungen der aktuellen EU-Gesetzgebung (z.B. EU-Hygieneverordnung für tierische Nebenprodukte) auf die Bioabfallwirtschaft dargestellt.

Im Auftrag des Landes Niederösterreich werden über ein Netzwerk zwischen den EU- und den mittel- und osteuropäischen Ländern Erfahrungen, Know-how sowie „best practise-“ und „bad practise“-Beispiele ausgetauscht. Das Land Niederösterreich bildet somit eine Drehscheibe für den Informationsaustausch zu den Themen Biowaste und Kompostierung. Entscheidungsträger aus Slowenien, Kroatien, Ungarn, der Slowakei, Tschechien, Polen, Rumänien, Bulgarien, Estland, Lettland, Litauen, der Ukraine, aber auch aus Westeuropa und Asien beteiligen sich an diesem regelmäßigen Informationsaustausch.

Mit der internationalen Website www.biowaste.at forciert das Land Niederösterreich die Akzeptanz und den Einsatz biologischer Kreislaufwirtschaft und vermittelt den letzten Stand der Technik. Bei der Bioabfallwirtschaft zählt Österreich zu Europas Avantgarde. Nur Österreich, Belgien (besonders Flandern), Deutschland, Schweiz, Luxemburg und die Niederlande haben ein vollentwickeltes System einer getrennten Sammlung und Kompostierung von Bioabfall mit stichprobenartiger Kontrolle des daraus erzeugten Komposts.

Nähere Informationen bei der Österreichischen Gesellschaft für Umwelt und Technik (ÖGUT) unter der Telefonnummer 01/315 63 93-15, Dipl.Ing. Kisliakova Albena, e-mail albena-kisliakova@oegut.at, oder beim NÖ Umwelttelefon unter der Telefonnummer 02742/9005-15214 bzw. e-mail post.ru3@noel.gv.at.


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