23.05.2003 | 00:00

Neue Notarztwagen-Stützpunkte für Pöggstall und Aspang

Schabl: Bessere notärztliche Versorgung für 42.000 Menschen

Nun ist es amtlich: Pöggstall im Bezirk Melk und Aspang in der Buckligen Welt bekommen einen eigenen Notarztwagen-Stützpunkt. Damit wird die Situation der Versorgung für rund 42.000 Menschen – 18.000 in der Region Pöggstall und 24.000 in der Buckligen Welt – umfassend verbessert. Mit den beiden neuen Notarztwagen-Stützpunkten, die in den kommenden Monaten eingerichtet werden und ab dem Jahr 2004 finanziell dotiert sind, können nun 96 Prozent der niederösterreichischen Bevölkerung innerhalb von maximal 20 Minuten notärztlich versorgt werden.

„Wir haben in den Budgetverhandlungen seitens des Gesundheitsressorts den berechtigten Interessen der Bevölkerung Rechnung tragen können“, umreißt Landesrat Emil Schabl die nun getroffene Entscheidung. „Die Kosten pro Standort betragen 230.000 Euro. Die Ärzte des neuen Stützpunkts Pöggstall werden voraussichtlich vom Krankenhaus Melk gestellt, jene in Aspang aus dem Krankenhaus Neunkirchen. In den Regionen Pöggstall und Aspang war ein größeres Versorgungsdefizit gegeben. Für gewisse Orte der Region gab es eine bis zu 30 Minuten lange Eintreffzeit für einen alarmierten Notarztwagen.“

In Niederösterreich gibt es derzeit 24 Notarztstandorte. Rotes Kreuz und ASBÖ bekommen für die Sicherstellung der notärztlichen Versorgung auf Basis eines Vertrages mit dem Land rund 2,5 Millionen Euro. „Seitens des Landes wissen wir, welch wertvolle Arbeit unsere Rettungsorganisationen gemeinsam mit den Notärzten leisten“, meinte Schabl. „Das ehrenamtliche Engagement der Tausenden Freiwilligen kann nicht hoch genug geschätzt werden, gibt es doch der Bevölkerung Sicherheit und Hilfe. Die ständige Verbesserung der Versorgungsqualität und das Schließen der letzten offenen Lücken ist eine wichtige Aufgabe des niederösterreichischen Gesundheitswesens“, so Schabl.


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