06.05.2003 | 00:00

Frühsommerliches Wetter lässt Ozonwerte ansteigen

Bisher wurde Vorwarnstufe noch nicht erreicht

Das schöne und heiße Wetter der letzten Tage ließ auch die Ozonkonzentrationen wieder ansteigen. In Wiener Neustadt stieg beispielsweise am frühen Nachmittag des 25. April die Ozonkonzentration auf 168 Mikrogramm Ozon pro Kubikmeter Luft. Der in Kürze geltende Grenzwert der EU für die Informationsstufe von 180 Mikrogramm wurde damit allerdings nicht überschritten. Der Schwerpunkt der Belastung durch Ozon der letzten Tage lag wie schon so oft im Wein- und im Industrieviertel.

Der Durchzug von Wetterfronten und der sehr lebhafte Wind haben bisher ein Ansteigen der Ozonwerte über die Grenzwerte verhindert. Ein weiterer Anstieg in den nächsten Tagen ist derzeit aber nicht auszuschließen. Erst zum Wochenende hin dürfte die Ozongefahr wieder vorbei sein, da voraussichtlich Regenschauer die Schönwetterperiode unterbrechen.

Wie sich die Ozonbelastung im heurigen Sommerhalbjahr entwickeln wird, ist derzeit noch nicht abzuschätzen. Im Vorjahr war sie in Folge der zahlreichen Niederschläge mit dem katastrophalen Hochwasser eher gedämpft. Zur Verringerung der Ozonwerte kann jeder Einzelne beitragen, indem er sein Auto so wenig wie möglich in Betrieb nimmt.

Der Ozonwarndienst des NÖ Luftgütemessnetzes steht jedenfalls mit seinen rund 30 Messstationen rund um die Uhr im Einsatz, um bei Auftreten erhöhter Ozonwerte die Bevölkerung rasch informieren zu können. Bei Überschreitungen werden umgehend die Nachrichtendienste des ORF und anderer Sender informiert, die dann die entsprechenden Informationen an die Bevölkerung weitergeben.

Die Bevölkerung kann den aktuellen Stand der Ozoninformation jederzeit mit Hilfe des NÖ Luftgüteinformationsdienstes, des NÖ Luftgütetelefons (02742/9005-14444) oder der Internetseiten des Landes Niederösterreich abfragen. Den NÖ Luftgüteinformationsdienst erreicht man durch Anwahl jeder beliebigen Bezirkshauptmannschaft in Niederösterreich – der entsprechenden Vorwahl und der Hauptnummer 9025 – oder des Amtes der Landesregierung in St. Pölten mit 02742/9005; nach Durchwahl zur Nebenstelle 11000 erhält man aktuelle Messdaten von Ozon (wahlweise auch von Schwefeldioxid oder Stickstoffdioxid). Nicht nur Ozonwerte, sondern auch andere Werte und Wetterdaten kann man auf der Internetseite des Landes Niederösterreich unter www.noe.gv.at abfragen.


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