17.04.2003 | 00:00

Österreicher wollen mehr Verkehrssicherheit:

Strengere Kontrolle und höhere Strafen für Alkolenker

Sicherheit im Straßenverkehr ist den Österreichern ein wichtiges Anliegen. Das ist das Ergebnis einer Studie, die vom Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV) in Auftrag gegeben und gestern in Wien präsentiert wurde: „Vor allem für Alko-Lenker haben die Österreicher kein Verständnis und halten eine strengere Überwachung und höhere Strafen für sinnvoll“, erläuterte KfV-Direktor Dr. Othmar Thann. 89 Prozent der Tausend Befragten hätten sich dafür ausgesprochen. Auch eine bessere Überwachung und Verbesserung der Zebrastreifen, die vermehrte Sanktionierung von Autofahrern, die sich gefährlich verhalten, und die gesetzliche Verankerung des Sekundenabstandes seien der Bevölkerung ein große Anliegen.

Die Bundesregierung solle sich zudem mehr für Verkehrssicherheit einsetzen. Thann: „Entsprechende Verkehrssicherheitsmaßnahmen wie Fahren mit Licht am Tag oder mehr Kontrolle der Ermüdungserscheinungen haben die Zustimmung der Bevölkerung und sollen so schnell wie möglich umgesetzt werden.“ Bis 2010 solle es um 50 Prozent weniger Tote geben.

Eine weitere Möglichkeit sind Alko-Vortest-Geräte: Die Exekutive könnte damit effizienter arbeiten, weil sie sich das „Anhauchen“ erspart. „Die Geräte sind um 600 Euro im Handel erhältlich“, erklärte Thann.


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