14.04.2003 | 00:00

Wiener Außenringschnellstraße S 1 wird zügig gebaut

Im Mai Baubeginn für Tunnels Rannersdorf und Vösendorf

Die Wiener Außenringschnellstraße S 1, die Verbindung von der A 2 Südautobahn zur A 4 Ostautobahn, wird zügig gebaut: Kürzlich fiel die Vergabeentscheidung für die Tunnels Rannersdorf und Vösendorf, die ab Mai gebaut werden sollen. Der 1.800 Meter lange Tunnel Rannersdorf ist der technisch anspruchsvollste Bauabschnitt der S 1. Durch die sogenannte „Spundwand-Methode“ verkürzt sich die Bauzeit des Rannersdorfer Tunnels um sechs bis acht Monate. Die Kosten reduzieren sich dadurch um rund 30 Millionen Euro und belaufen sich jetzt auf ca. 70 Millionen Euro.

„Die Finanzierung erfolgt zur Gänze über die Einnahmen aus der Maut und der Vignette sowie ab 2004 auch aus den Erträgen der Lkw-Maut, die durchschnittlich 22 Cent betragen wird“, erläuterte am Freitag ASFINAG-Vorstandsdirektor Dipl.Ing. Franz Lückler anlässlich eines Zwischenberichts über die Baufortschritte in Schwechat. ÖSAG-Geschäftsführer Dipl.Ing. Alois Schedl meinte, dass durch die Vergabe beider Großprojekte wesentliche Bauabschnitte der S 1 schneller verwirklicht werden könnten. Die Teilverkehrsfreigabe der Umfahrung Schwechat sollte bereits Anfang 2005 stattfinden. Die S 1, die im Frühjahr 2006 fertig sein soll und insgesamt 430 Millionen Euro kosten wird, wurde notwendig, um den Wiener Südraum verkehrsmäßig aufzurüsten.


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