09.04.2003 | 00:00

Siemens NÖ machte drei Prozent mehr Umsatz

Unternehmen bietet maßgeschneiderte Lösungen

Der Umsatz von Siemens in Niederösterreich habe sich im Geschäftsjahr 2001/2002 im Vergleich zum Vorjahr um drei Prozent auf 104,9 Millionen Euro erhöht, sagte gestern der Leiter der Niederlassung St. Pölten der Siemens AG Österreich, Mag. Josef Kolarz-Lakenbacher, in einer Pressekonferenz in St. Pölten. Siemens beschäftige in Niederösterreich 164 Mitarbeiter und trage mit einem Einkaufsvolumen von 71,1 Millionen Euro maßgeblich zur Wertschöpfung in diesem Bundesland bei.

Kolarz-Lakenbacher führte einige Produkte und Dienstleistungen von Siemens als Beweis maßgeschneiderter Lösungen an:

Ein neues Löschsystem schützt Leben, weil es das Feuer – praktisch vorgeführt durch einen Versuch – durch die Erhöhung des Stickstoffgehalts der Luft zum Erlöschen bringt. Für den Menschen ist das im Gegensatz zu einer Flutung des Brandherdes mit Kohlendioxid ungefährlich, entspricht doch der erhöhte Stickstoffgehalt ungefähr der Zusammensetzung der Luft auf 3.000 Meter Seehöhe.

An Orten wie Hochregallagern, Kulturgütern, Museen, öffentlichen Gebäuden, Mess- und Steuerwarten, EDV-Rechenzentren, Kraftwerken oder Kühlhäusern setzt Siemens sogenannte Rauchansaugsysteme ein. Damit wird der entstehende Brand viel früher erkannt, und der Löschprozess wird sofort ausgelöst.

Im Dezember 2002 eröffneten Erlebnis-Hallenbad „Aqua Nova“ in Wiener Neustadt sorgt die intelligente Gebäudetechnik von Siemens für einen reibungslosen Betrieb, indem es Klimaanlagen überwacht, die Sauna belüftet, die Heizung regelt oder die Beleuchtung steuert.

Die NÖ Landesregierung erteilte Siemens den Auftrag für die Lieferung und die Montage eines Dispatching-System für die Nachrichtenzentrale der niederösterreichischen Feuerwehren in Tulln. Damit kann man etwa sofort erkennen, aus welchem Bezirk der einlangende Notruf stammt.

Siemens unterstützt seit Dezember 2002 die ASFINAG bei der Aktion „Schlau gegen Stau“: Die ASFINAG rüstet österreichweit Baustellen mit Kameras aus, und die aufgenommenen Videobilder werden sofort im Internet veröffentlicht. Die dazu notwendige Infrastruktur liefert der Siemens-Bereich ICN.


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