07.04.2003 | 00:00

Natürliche Partnerschaft Land – Gemeinden

LH Pröll: Top-Region braucht Top-Gemeinden

„Das Land Niederösterreich ist letztlich die Summe seiner 573 Gemeinden“, betonte Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll am Sonntag in der Radiosendung „Forum Niederösterreich“. Zwischen dem Land und den Gemeinden bestehe eine natürliche, vor allem eine lebendige und funktionierende Partnerschaft. Sie habe in der Vergangenheit große Fortschritte und Erfolge ermöglicht und sei eine wichtige Basis, um die großen Herausforderungen von morgen bewältigen zu können. Pröll: „Wenn wir uns vorgenommen haben, uns unter den Top-Regionen Europas zu etablieren und gleichzeitig als Insel der Menschlichkeit weiter zu entwickeln, dann brauchen wir dazu Top-Gemeinden und Top-Kommunalpolitiker.“

Auch in kleinen und kleinsten Gemeinden werde Großartiges geleistet, würdigte der Landeshauptmann die Arbeit in den Kommunen. Mit Hilfe des Landes investieren die niederösterreichischen Gemeinden pro Jahr rund 700 Millionen Euro, sie schaffen damit für ihre Bürger mehr Lebensqualität, Sicherheit, Geborgenheit und Zusammenhalt. „Kurzum“, so der Landeshauptmann, „sie geben ‚Heimat‘ im besten Sinn des Wortes. Und sie sind damit auch ein ganz wichtiger Wirtschaftsfaktor.“

Die Parteipolitik spiele in dieser Partnerschaft überhaupt keine Rolle, stellte Pröll fest: „Ob ein Bürgermeister von der ÖVP, von der SPÖ oder von einer Namensliste kommt, ist mir egal, entscheidend ist die Arbeit für die Bürger.“ Er dankte allen Bürgermeistern, Gemeindemandataren und Gemeindebediensteten für ihren Einsatz, ihr Engagement und ihrem Idealismus.

„Das größte Bundesland ist zugleich das Land mit den meisten Gemeinden“, unterstrich der Präsident des Österreichischen Gemeindebundes, Helmut Mödlhammer, das Gewicht Niederösterreichs in der kommunalen Interessenvertretung. Im September werde der 50. Österreichische Gemeindetag in Wiener Neustadt stattfinden, und dieser Jubiläumsgemeindetag werde ganz im Zeichen der EU-Erweiterung stehen, also eines Themas, das Niederösterreich besonders betrifft. Der Gemeindebundpräsident sprach dem Land auch ein besonderes Lob aus: Niederösterreich ist das einzige Bundesland, das darauf verzichtet hat, von den Gemeinden die Landesumlage einzuheben. Es gebe damit seinen Gemeinden mehr finanzielle Ellbogenfreiheit, die diese im Interesse der Bürger nützen.


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