04.04.2003 | 00:00

17 Millionen Euro für NÖ Hochwasseropfer von der EU

LH Pröll: Wichtige Geste der Solidarität

Bundeskanzler Dr. Wolfgang Schüssel und Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll unterzeichneten heute im Bundeskanzleramt eine Vereinbarung für die niederösterreichischen Hochwasseropfer. „Niederösterreich erhält von der EU 17,43 Millionen Euro, die nach der heutigen Unterzeichnung der Vereinbarung sofort fließen werden. Die Europäische Kommission hat ganz Österreich eine Finanzhilfe in der Höhe von 134 Millionen Euro zur Finanzierung der Hilfsmaßnahmen gewährt“, erklärte Schüssel. Der EU-Katastrophenfonds, der auf Anregung von Schüssel eingerichtet wurde, ist mit einer Milliarde Euro dotiert.

„Die Tausenden Menschen, die während des Hochwassers im August des Vorjahrs ihr Hab und Gut verloren haben, bekamen rasche Hilfe und nicht Resignation und Mitleid“, erklärte Pröll. Was er in den August-Tagen an Not und Elend in den Krisenregionen gesehen habe, übersteige jedes Vorstellungsvermögen. Einmalig sei aber auch die Welle der Hilfsbereitschaft und Solidarität gewesen, die Ausdruck dafür waren, wie dieses Land in der Not zusammensteht. Das Land habe zwar viel an materiellen Werten verloren, aber auch viel an familiären Werten wie Zusammenhalt und Solidarität gewonnen. Niederösterreich werde diese Geste der Zusammengehörigkeit nicht vergessen, denn in der Not zeige sich gute Freundschaft. Pröll meinte, dass das genaue Schadensausmaß für Niederösterreich rund 1 Milliarde Euro betrage. Ihm gehe es darum, dass neben Bund und Land auch die EU Mittel zur Behebung der Schäden bereit stelle, und er zeigte sich mit der bisherigen Vorgehensweise zufrieden.


Zu diesem Artikel gibt es eine unterstützende Audiodatei. Diese ist zum Download nicht mehr verfügbar. Bitte wenden Sie sich an: presse@noel.gv.at

RÜCKFRAGEHINWEIS

Amt der Niederösterreichischen Landesregierung
Landesamtsdirektion - Pressedienst
E-Mail: presse@noel.gv.at
Tel: 02742/9005-12163
Fax: 02742/9005-13550
Landhausplatz 1
3109 St. Pölten
© 2017 Amt der NÖ Landesregierung