25.03.2003 | 00:00

Hochwassergeschädigte siedeln aus Gefahrenzone

Sobotka: „10,5 Millionen Euro für Bewohner des Machland Süd!“

Das Land Niederösterreich stellt den hochwassergeschädigten Familien in den Überflutungsgebieten des Machland Süd als Entschädigung für die Absiedlung aus den potenziellen Gefahrenbereichen 5,5 Millionen Euro zur Verfügung. Nun hat auch die Bundesregierung eine finanzielle Unterstützung beschlossen. Somit stehen nun weitere 5 Millionen Euro für die Aussiedler zur Verfügung.

„Damit kann den betroffenen Familien finanzielle Sicherheit gegeben werden. Die Bewohner können nun Vorbereitungen für die Absiedlung treffen und sich nach neuen sicheren Grundstücken umsehen“, so Finanz-Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka und Landesrat Dipl.Ing. Josef Plank.

Die vom Hochwasser 2002 sehr stark betroffene Region soll, so Sobotka weiter, dem Fluss als Retensionsraum zurückgegeben werden. Die rund 65 Aussiedler erhalten vom Land Niederösterreich und von der Bundesregierung die Kosten für den Umzug an einen sicheren Ort ersetzt. Lediglich 20 Prozent müssen die Betroffenen als Selbstbehalt finanzieren.

„Die von der Landesbehörde vorgenommenen Kostenschätzungen liegen dem Finanzministerium nun zur Kofinanzierung vor. Durch den raschen Beschluss der Bundesregierung über die ersten 5 Millionen Euro können wir mit der Auszahlung der jeweiligen Beträge beginnen und die Absiedlung der durch das Hochwasser 2002 schwer betroffenen Familien abschließen“, so Sobotka. Zusätzlich zu den Absiedlungen werden in der betroffenen Region örtliche, objektbezogene Hochwasserschutzbauten von den Gemeinden umgesetzt.


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